Gerade zurück von dem Wiener Höhenweg sind die vielfältigen Eindrücke noch ganz frisch vorhanden und man möchte am liebsten gleich wieder hin…..
Aber zum Anfang: Der Wiener Höhenweg startet am Südende der Schobergruppe (in Lienz, Osttirol) an den Hohen Tauern. Nach Etappen über die Winklerner Hütte, die wunderschön gelegene Wangenitzseehütte (unbedingt die tolle Hängebrücke am Wangenitzsee anschauen), die Adolf-Noßberger-Hütte, die Elberfelder-Hütte, Glorerhütte und Salmhütte zu Glocknerhaus am Fuß des Großklockners.
Tourenbeschreibung Wiener Höhenweg, August 2009:
Nach einem Gewitter auf der ersten Etappe zur Winklener Hütte, begrüßt uns die Tour über den Wiener Höhenweg am zweiten Tag mit strahlendem Sonnenschein und startet mit erwartungsfrohen Teilnehmern. Die “modifizierte” zweite Etape mit insgesamt 1350 hm brachte uns zwar den ersten Gipfel, aber auch eine etwas lange und konditionell anstrengende Wanderung zum Wagenitzsee und der Wagenitzseehütte ein. Danach war klar – keine weiteren Modifikationen an den Tourenetappen durch mich;-). Der nächste Tag war glücklicherweise Ruhetag bzw. bei den Gipfelwütigen, dem Petzeck (Höchster Berg in der Schobergruppe) gewidmet. Bei schönstem Wetter und toller Sicht, konnten wir dann den grandiosen Rundblick vom Petzeck (3284m, höchster Gipfel der Schober Gruppe) geniesen. Im weiteren Verlauf der Tour sollten dann noch zwei weitere Dreitausender auf unser Konto gebucht werden.
Die nächsten Etapen zu der Adolf-Noßberger-Hütte und der Elberfelderhütte waren teilweise mit leichten Klettersteigen zu bewältigen bzw. bei der Hornscharte schon alpine Erfahrung erforderlich um die Scharte (immerhin 2950 m hoch und sehr steil am Ende) gefahrlos zu meistern. Sprich dieser Teil der Wanderung eignet sich meiner Meinung nach nicht als Familienwanderung mit Kindern. Die beiden nächsten Etapen des Höhenweges sind wieder relativ einfach zu erwandern (Alternativrouten: Böses Weibl mit 3117m und Kastenegg für konditionell ambitionierte Leute). Hinweis: der wohl beste Großglockner-Blick bietet sich dem Betrachter vom Bösen Weibl. Von dort kann man richtig kitschige Gipfelfotos machen
Kurz Zusammengefasst: Tolle Tour durch die herrliche Schobergruppe auf dem Wiener Höhenweg, anspruchsvolle Etappen, vielfältige Möglichkeiten, Top Erholungswerte, Einsam, Super nette Leute und Hütten.
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Ich glaube diese Wandergruppe war zur gleichen Zeit auf dem ähnlichen Weg unterwegs. Habt ihr euch getroffen?
http://www.alpenverein-nuertingen.de/wiener_hoehenweg.html
Ja, Danke für den Hinweis!! Grüße
Ja, das ist ja witzig. Die Gruppe vom Alpenverein Nürtigen haben wir sogar mehrmals getroffen und die Herren haben meine Freundin beim Abstieg von der niederen Gradenscharte zur Noßbergerhütte ganz lieb unterstützt. Vielen Dank
Den Bericht hinter dem Link find ich super, der weckt wieder ganz viele schöne Erinnerungen. Man sollte öfter ein Reisetagebuch führen,…