Skitour: Silberpfennig (2605m) – Rauriser Tal, Goldberggruppe

Anfang Februar waren wir ein paar Tage in dem tollen Skitourengebiet Rauriser Tal und haben trotz der eisigen, fast polaren Temperaturen einige wunderschöne Skitouren unternommen. Untergebracht waren wir im Ammerer Hof, einem sehr bekannten aber dennoch heimeligen, romatischen Berggasthof am Talschluss Kolm Saigurn. Die letzten Kilometer, ab dem im Sommer mautpflichtigen Talschluss beim Bodenhaus (nach Rauris noch ca. 20 Minuten ins Tal weiter hinein) können im Winter nur zu Fuß oder per Skidoo zurückgelegt werden (Abholung durch den Hüttenwirt vom Naturfreundehaus oder dem Ammerer Hof).

Tourenziel war am ersten Tag, der knapp 2600 m hohe Silberpfennig. Bereits im Juni hatten wir einen Versuch gestartet, waren dann aber zu Fuß bei schlechtem Wetter gescheitert. Diesmal sollte uns, so der feste Vorsatz, nichts einen Strich durch die Rechnung machen.

Wegbeschreibung / Routenverlauf

Vom Ammererhof geht es zuerst in nordöstlicher Richtung, erst über eine Lichtung, dann mäßig steigend durch den Wald bis oberhalb der leicht zu erkennenden Durchgangsalmen. Nach einer kurzen Abfahrt zur Durchgangalm, über freies Almgelände weiter zur Filzenalm und über eine leicht bewaldete Steilstufe in das Filzenkar. Beim Blick in Östlicher Richtung sieht man ein Gipfelkreuz, gleich links davon ist die Bockhartscharte (2226m) zu erkennen.Auf knapp 2100 m, kann ich mich (sichere Bedingungen vorausgesetzt) nach links wenden und den Weg ein wenig abkürzen indem man die Bockhardtscharte an seiner rechten umgeht.

Am Grad dann nach Norden höher, bis man bei einer steilen Flanke nach NO in ein Kar unterhalb der Baukarlscharte quert; aus der weiten Mulde nach N in die Scharte (2492m). Dann je nach Schneelage entweder direkt am Grat (eventuell felsiges Gelände), oder die Felsen in den Flanken umgehend zum Gipfelplateau des Silberpfennigs (2600m), Kreuz.

Wir hatten mal wieder das Pech, dass unterhalb der Baukarlscharte dichter Nebel denn Weg zu unsicher machte und uns zur Umkehr gezwungen hat. Also ist der Silberpfennig von uns auch im zweiten Anlauf mal wieder nicht bezwungen worden. Schade, den das Panorama inkl. Sonnblick, Schareck, etc. ist bestimmt toll und läßt schon den Aufstieg zum Erlebnis werden.

Fakten zur Tour:

Günstigste Jahreszeit: ganzer Winter, Frühjahr
Gehzeit: ca. 3 Stunden
Höhenmeter Aufstieg / Höhenmeter Abfahrt: 1.000HM  /   1.200HM (fast bis zum Bodenhaus, dann Wiederauftieg zum Ammererhof)
Schwierigkeit Aufstieg  / Abstieg: gering / je nach Routenwahl teilweise etwas steiler
Exposition: Südwest bis Nord (Scharte)

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Testbericht – The North Face Apex Alpine Pant (Skitourenhose)

Schneehöhen von bis zu 1,50 m im Tal, Sonnenschein – perfekte Voraussetzungen für den Start in die Skitourensaison. Um sich besonders ausgiebig an den perfekten Verhältnissen zu erfreuen, darf die passende Ausrüstung nicht fehlen. Aus diesem Grund habe ich die „Womens Alpine Apex Pant“ von The North Face getestet.

Dabei handelt es sich um eine elastische Softshellhose aus leichtem, atmungsaktivem und leicht windresistenten TNF Apex Universal-Material. Meine Wahl fiel auf dieses Modell, weil es durch den Strechanteil und den vorteilhaften Schnitt geradezu ideal für Frauen mit weiblichen Rundungen passt. Die Hose ist auch bei stärkeren Oberschenkeln angenehm zu tragen und reibt und kneift nicht.

Mit dem hohen Abschluss im Nierenbereich und den abnehmbaren Hosenträgern schützt Sie optimal vor Erkältungen. Ich habe die Hose sowohl auf Skitouren, als auch auf mehrtägigen Hochtouren kennen und lieben gelernt. Sie ist leicht, trocknet schnell und nimmt wenig Raum im Tourenrucksack ein. Dennoch überzeugt sie durch eine außerordentliche Robustheit. Besonders hervorzuheben sind die integrierten Gamaschen, die gerade bei Hochtouren oder winterlichen Wanderungen sehr hilfreich sind. An sehr kalten Tagen, bei Regen oder beim Rodeln (Spritzwasser) ist die Womens Alpine Apex Pant nur bedingt tauglich – da sollte man zusätzlich eine wasser- und wind abweisende Überhose aus Pro-Shell Material mitführen.

Fazit: Modisch-funktionelle Damenhose mit angenehmer Passform. Weiterempfehlung garantiert.

Kauf:
– Bergzeit.de (Softshellhose von The North Face, momentan nicht im Sortiment)
– bergfreunde.de (219.90 Euro – The North Face)

Details

– Zugkordeln am Knöchel- Schneefang
– Reißverschlüsse mit Druckknopf in Knöchelhöhe
– Apex Universal-Gewebe mit Winddurchlässigkeit
– gebürstetes Futter im Hosenbund
– Gummibund mit Webbing-Gürtel an der Vorderseite

Apex ist ein leichtes Softshell-Material. Die dichte Struktur verhindert, dass man durch kalten Wind auskühlt, ist aber gleichzeitig atmungsaktiv. Das Material ist elastisch, raschelt kaum und ist innen leicht strukturiert, um Feuchtigkeit zügig transportieren zu können.

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