Test: Deuter Guide 30+ SL Rucksack – Blueberry/Silver

Deuter Guide im Test
Deuter Guide unter harten Testbedingungen

Testbericht des Deuter Guide Rucksacks:

Absolut verlässlich, vielseitig, praktisch – Liebe auf den ersten Blick. So lässt sich meine neue Errungenschaft im Outdoorbereich wohl am treffendsten beschreiben. Zugegeben, ich habe einen „Deuter“-Rücken, daher hatte ich bereits bei der Vorauswahl ein Auge auf diese Marke geworfen, dennoch habe ich auch andere Rucksäcke anprobiert und getestet. Schlussendlich fiel meine Wahl auf den Hochtourenrucksack Deuter Guide 30+ SL in der Farbe Blueberry/Silver. Die Entscheidung gründet zum einen auf der vielseitigen Einsetzbarkeit als Ski- und Hochtourenrucksack und zum anderen auf den vielen praktischen und durchdachten Details dieses Tagesrucksacks. Unser begrenzter Stauraum im Ausrüstungskeller wird nur mit einem Rucksack belastet der sich für kürzere und etwas längere Skitouren, für Hochtouren, für Wanderungen in der kalten Jahreszeit und das ein oder andere Ski- oder Hochtourenwochenende perfekt eignet.

Befestigung: einfach und praktisch
Befestigung: einfach und praktisch

Mein absolutes Highlight ist der seitliche Reißverschluss-Zugang, welcher einen schnellen Zugriff auf alle Ausrüstungsgegenstände gewährleistet.Lästiges im Rucksack herumsuchen und aus- und umpacken gehört damit der Vergangenheit an. Besonders gut gefallen mir auch die vielen durchdachten Befestigungsmöglichkeiten an der Außenseite des Rucksacks. So können Ski, Pickel, Helm und Co einfach befestigt werden, die Materialschlaufe bietet die Möglichkeit Eisschrauben oder Prusik immer direkt griffbereit zu haben. Als Frau weiß ich nicht nur die auf die weibliche Anatomie angepasste Passform der SL Modelle zu schätzen, auch die integrierte Sitzmatte zeigt, dass Deuter weiß was Frauen (vor allem die mit schwacher Blase) wollen. Das Deuter Alpin Back System bietet einen sehr hohen Tragekomfort. Die beiden Polster passen sich exakt und flexibel dem Rücken an und sorgen so für einen körpernahen Sitz, dafür kann das Gesamtgewicht von 1590 g durchaus in Kauf genommen werden. Auch unter voller Beladung inklusive Ski hatte ich das Gefühl die volle Kontrolle über mein Gepäck zu haben. Zu guter Letzt muss ich noch loswerden, dass der Deuter Guide 30+ SL sehr robust ist, selbst geschliffene Skikanten und Pickel konnten ihm nichts anhaben, und dabei noch sehr sportlich und einfach gut aussieht. Ein Traumtyp eben.

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Tourenrucksack: KAIKKIALLA Salo 28 (technischer Alpin Rucksack)

Bereits die Ausprache ist nicht jedermanns Sache und erfordert 2-3 Anläufe, bis KAIKKIALLA richtig ausgesprochen über die Lippen kommt. Aber wo

Skitourenrucksack Salo28
Kaikkialla Salo

kommt die Marke her?Diese Frage habe ich mir schon öfter heimlich gestellt, aber immer wieder vergessen und nie recherchiert. Doch jetzt war die Zeit einfach gekommen. Sieht man die “Eigenmarke” doch immer häufiger in Fachgeschäften und sogar schon bei Amazon. Daher sollte der Blick ins Internet schnell die gewünschten Ergebnisse bringen. Doch so einfach ist das gar nicht – zwar finde ich meinen Rucksack, den Salo 28 (über den ich eigentlich schreiben wollte). Doch Informationen zur Marke bleiben Mangelware.

Unser Expertenstab – Mehr als 2.000 Mitarbeiter und Millionen aktive Kunden! Wobei die Grenzen verschwimmen: Die Ausrüstungs-Experten von Breuninger, Engelhorn Sports, Globetrotter Ausrüstung, gigasport, Sportler und dem Sporthaus Förg verfügen nämlich nicht nur über langjährige Sortimentskenntnisse, sondern sind alle selbst begeisterte Outdoor- und Reisefans. Und diese Leidenschaft teilen sie: mit ihren Kunden – und Kaikkialla.

So lautet also die Beschreibung einer (für mich) eher unbekannten Marke. Bei Sportler bin ich auf der Suche nach einem Rucksack für Skitouren fündig geworden. Tragegestell vernünftig – also ab damit auf ein paar Skitouren zum Bewährungstest. Schließlich haben ja 2000 Entwickler Ideen einfließen lassen. Und das klingt doch mal nach einer Alternative zu meinem heimlichen Favoriten – Deuter. Aber was kann der (Skitouren)-Rucksack?:

Text aus einer Artikelbeschreibung: Vielseitiger Tourenrucksack, der schwerpunktmäßig für den Einsatz beim Wintersport konzipiert wurde. Das Tragesystem ist auf das Volumen ausgelegt und die Polsterung verteilt die auftretenden Kräfte breitflächig und sorgt somit für einen guten Tragekomfort. Der Schwerpunkt des Rucksacks lässt sich durch die Lageverstell- und Lastenkontrollriemen gut an den Körper holen, in Verbindung mit den anatomisch geformten Schultertragegurten ist so immer eine gute Bewegungsfreiheit gegeben. Die Aufteilung und Ausstattung: Deckel mit RV-Innen- und Außenfach, Seilbefestigungsmöglichkeit unterm Deckel, Einsteckfächer für Lawinensicherheitsausrüstung, Befestigungsmöglichkeiten für Skier oder Snowboard, Kompressionsriemen, Materialbefestigungsschlaufen auf dem Hüftgurt, Eisaxt-/Trekkingstockhalterung, RV-Tasche auf dem Hüftgurt, Trinksystemvorbereitung und höhenverstellbarer Brustgurt.

Volumen: 28 l
Packhöhe: 50 cm
Maße (H/B/T): 58,0 cm / 30,0 cm / 26,0 cm
Gewicht: 1520 g

Mein Fazit:

guter Allrounder zu vernünftigem Preis. Das Tragegestell hat mich überzeugt. Schwächen beim Innenraum.Dazu ist die Befestigung der Ski meines Erachtens nicht wirklich gut ausgereift, sondern eine Mischung aus vielem Gängigen. Die Montage der Ski schräg am Rucksack kommt ja aus dem Tourenrennsport – dort würde ichd en Rucksack aber aufgrund des Gewichtes nicht sehen. Daher ist die Befestigung der Tourenski links / rechts am Rucksack meines Erachtens wichtiger. Hier komme ich aber nicht wirklich mit der Doppelschlaufe zurecht. Vielleicht findet sich ja jemand, der mir das erklärt. Zusammengefasst bin ich nicht unglücklich mit dem Rucksack, aber es gibt praktischere Rucksäcke.

Positiv:
– angenehmes Tragegestell (auch  vollbeladen) und zu keiner Zeit ist mir der Rucksack hinderlich gewesen. Wie in der Beschreibung. kann man den Rucksack sehr fein justieren und auf den Rücken anpassen.

– Befestigungen für Karabiner und kleine Tasche am Tragegestell.

Negativ:
– Innenaufteilung – keine Ahnung wer auf die Idee kam die Schaufel an der Außentasche zu befestigen. Aber ich finde das nur lästig, weil sich die unten im Rucksack befindlichen Teile schlecht rausnehmen lassen.

– Befestigung für Ski. Positiv sind die robusten Halterungen, aber für breite Ski ist die vorgesehene Doppelschlaufe (zum Befestigen an der Seite) fast zu klein und hat mich mit kalten Fingern schon etliche Nerven gekostet. Die Befestigung der Ski schräg am Rücken dagegen ist praktikabel. Aber eben im Gelände nicht immer empfehlenswert.

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GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN

DER GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN 2012
Acht Etappen, zahllose Gipfel und steinige Pfade – so die Beschreibung des Alpin Running Events von Gore-Tex. Das Abenteuer Alpencross erleben – Seite an Seite mit dem Teampartner bei einem der spektakulärsten Running-Events der Welt. Alpencorss und Alpines Running – momentan die Hype Themen, womit eine große Teilnehmerschaft garantiert und ein spektakuläres Event zu erwarten ist. By the Way: Dynafit – bekannter Anbieter von hochwertiger Skitourenausrüstung hat in diesem Jahr seine Produktpalette um Zubehör für Alpine Running erweitert.

Was ist bei Transalpine Run zu erwarten: Atemberaubende Landschaften, unvergleichliche Erlebnisse und das unvergessliche Gefühl ein Finisher des GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN zu sein! Der GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN gilt seit seiner Premiere 2005 als eine der größten Herausforderungen für Berg- und Trailläufer und hat sich dabei den Ruf einer international besetzten, hoch professionellen und für alle Teilnehmer emotional intensiven Veranstaltung erworben. Die Strecke führt über bis zu 3000 Meter hohe Bergpässe und durch wunderschöne Täler quer über den Alpenhauptkamm und wird den Teilnehmern alles abverlangen. Zu Fuß über die Alpen – der GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN richtet sich an alle naturbegeisterten und alpinerfahrenen Berg-, Marathon-, Nordic Walker, Triathlon- und Trailrun-Läufer. Die Leistungen sind auf der Webseite zu finden, genauso die Anmeldung zur Warteliste.

DAS RENNEN

DIE ETAPPEN-ORTE

Gestartet wird in Zweierteams

Ruhpolding (GER) – St. Johann (AUT)

4 Kategorien

St. Johann (AUT) – Kitzbühel (AUT)

8 Tage

Kitzbühel (AUT) – Neukirchen am Großvenediger (AUT)

8 Etappen über die Alpen

Neukirchen am Großvenediger (AUT) – Prettau/Ahrntal (AUT)

9 Orte

Prettau/Ahrntal (ITA) – Sand in Taufers (ITA)

3 Länder

Sand in Taufers (ITA) – St. Vigil (ITA)

ca. 320 KM Horizontaldistanz

St. Vigil (ITA) – Niederdorf im Pustertal (ITA)

ca. 15.000 Höhenmeter im Aufstieg

Niederdorf im Pustertal (ITA) – Sexten (ITA)

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Unglücksfall: Klaus Lenhart (LEKI) stirb bei einem Flugzeugabsturz

Kirchheim/Teck – Einer der charismatischsten und erfolgreichsten Persönlichkeiten der Outdoorbranche ist tot. Der Visionär Klaus Lenhart starb im Alter von 56 Jahren bei einem tragischen Flugzeugunglück, durch einen technischen Defekt, in Kirchheim/Teck. Er hinterlässt seine Frau und zwei erwachsene Kinder.

„Tüftlertum“, Mut und Energie waren sein Antrieb für unzählige Innovationen und Patente bei Stöcken und Handschuhsystemen.

Klaus Lenhart absolvierte im elterlichen Betrieb seine Ausbildung zum Werkzeugmacher. Mit 19 übernahm er die Geschäftsführung mit seiner älteren Schwester (21 Jahre) und seinem Bruder (23 Jahre). Seit 1984 hatte er mit seiner Frau Waltraud die alleinige Geschäftsführung inne und führte LEKI konsequent zum weltweiten Technologie- und Marktführer. Er galt als Mentor und inspirierte alle, die ihn kennen lernen durften. Lenhart führte mit einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein sein Unternehmen mit circa 250 Mitarbeitern. Dies wurde durch ihn unbeschreiblich geprägt und wird in seinem Geiste weitergeführt.

Klaus Lenhart´s Leidenschaft, waren neben Familie und Unternehmen das Skifahren und die Fliegerei. Die Nachwuchsförderung lag ihm dabei sehr am Herzen. Genauso, wie sein Engagement für behinderte und in Not geratene Menschen, die er großzügig unterstützte.

Quelle: Pressemeldung der Firma LEKI (www.leki.de)

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