Kategorie-Archiv: Highlights

Neue GPS Uhren Frühjahr 2013: Magellan Switch, Garmin Quatix, Timex Run Trainer 2

Der Markt mit GPS-Uhren boomt, Analysten gehen davon aus, dass sich der Umsatz mit GPS Outdoor- und Fitnessuhren allein 2013 verdoppeln wird. Passend dazu haben mit Garmin, Magellan und Timex gleich drei große Hersteller neue GPS-Uhren entwickelt. Nachfolgend ein Überblick über die neuen Modelle:

Magellan Switch (UP)

Im Gegensatz zur Konkurrenz hat sich Magellan lange Zeit gelassen, eine eigene GPS-Uhr auf den Markt zu bringen. Mit der Magellan Switch und Switch UP sind jetzt gleich zwei hochinteressante GPS-Uhren erhältlich. Die als “Crossover GPS-Uhr” bezeichneten Fitnessgeräte können dank modularer Ausstattung vielseitig eingesetzt werden. So kann die Magellan Switch UP im Test drahtlos über ANT+ mit einem Pulsgurt zur Herzfrequenzmessung, Laufsensoren oder Kadenzsensoren verbunden werden. Die Magellan Switch UP verfügt über einen sehr genauen barometrischen Höhenmesser, bei Bedarf wird die Batterielaufzeit einfach per Zusatzakku verdoppelt – so wird die Laufzeit der GPS Uhr auf über 16 Stunden erhöht und ist damit besonders für Ironman- und Ultrawettkämpfe interessant. Die Crossover GPS Uhr verfügt über eine Vielzahl an Profilen, die speziell an die Bedürfnisse von Alpinisten, Outdoorern, Trailrunnern, Marathonis oder Fahrradfahrern angepasst sind.

Garmin Quatix

Die neue Garmin Quatix GPS Uhr wurde für Segler, Wassersportler, Kanuten und (See-)Kajakfahrer entwickelt. Die GPS Uhr verfügt über hilfreiche Navigationsfunktionen, so können vorgefertigte Wegpunkte und Routen an die Quatix übertragen werden, über Umwege kann die Uhr sogar einfache Open-Streetmap Seekarten anzeigen. Die Garmin Quatix kann zur drahtlosen Fernsteuerung von Garmin Autopiloten verwendet werden, NMEA 2000-Daten wie z.B. die Windgeschwindigkeit und Wassertiefe werden bei Bedarf an die GPS-Uhr übertragen und angezeigt. Sehr sinnvoll ist die vollautomatische MOB-Alarmaktivierung, wenn ein Mitglied über Bord geht.

Timex Run Trainer 2.0 GPS-Uhr


Auch Timex bringt mit dem Run Trainer 2.0 eine neue GPS-Laufuhr auf den Markt, die vor allem für Trailrunner, Profi- und Freizeitläufer interessant sein dürfte. Eine besondere Funktion des Timex Run Trainer 2.0 ist der “Nutrition Alarm” – nach einer vordefinierten Zeit oder Strecke gibt die Uhr per Vibrationsalaram oder akustisch Rückmeldung, dann dass getrunken oder gegessen werden muss – gerade in Wettkämpfen ist dieses Feature sehr sinnvoll um ein Dehydrieren des Körpers vorzubeuegen. Selbstverständlich können drahtlos Pulsmesser und Schrittsensoren mit der Timex Marathon 2.0 im Test verbunden werden.

Daneben gibt es noch eine Vielzahl weiterer Sport- und GPS Uhren die sich aktuell noch in der Entwicklung befinden, so entwickelt z.B. eine Gruppe ehemaliger Nokia Ingenieure mit der Leikr-Sportwatch eine auf Linux basierende GPS-Uhr, Apple plant offenbar eine iWatch und auf Kickstarter wurde die Pebble-Smartwatch finanziert.

Bilder: Timex.

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Erfahrungsbericht: Trail Antishock AS von LEKI

Diesen Sommer haben meine geliebten Wanderstöcke ausgedient. Zur Perfektionierung meiner Bergsportausrüstung musste ein neues, leichtes, vielseitiges Modell auf dem aktuellsten Stand der Technik beschafft werden. Bevor ich mich ins  Shopping-Vergnügen gestürzt habe, wurden folgende Kriterien definiert:

  • geringes Gewicht
  • einfache Handhabung
  • ergonomisch geformte, angenehm zu tragende Griffe
  • griffige Spitze
  • Möglichkeit die Teller zu wechseln
  • Preis bis 60 Euro

Bei meinen Preisvorstellungen schieden schon im Vorfeld einige Top-Produkte aus. Dann haben mir die Bergfreunde ermöglicht, einen Wanderstock zu testen. Von den verfügbaren Modellen habe ich mich schließlich für den  Trail Antishock AS von Leki entschieden.

Mit meiner Wahl bin ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden.  Mit einem Gewicht von 562 Gramm pro Paar erfüllt er meine Anforderungen an das Gewicht, auch wenn am Markt sicher leichtere Modelle erhältlich sind. Den Griff mit den verstellbaren Schlaufen kann ich nur empfehlen, durch das Hohlprofil macht er den Stock leichter und sorgt für eine gute Belüftung – lästiges „Handschwitzen“ mit Blasenbildung gehört der Vergangenheit an. Auch die Form des Wanderstocks empfinde ich als sehr angenehm. Die Hartmetallflexspitze sorgt überzeugend für Griffigkeit im Gelände. Aus meiner Sicht ist das Antishock-System etwas gewöhnungsbedürftig – wurde wohl eher für den ambitionierten Wanderer und Walker mitgeliefert – oder ich bin zu schwungvoll für das System.

Einzig das SLS-Superlock Verstellsystem hat mich überhaupt nicht überzeugt. Ich benötige sehr viel Geduld um die Stöcke „stabil“ einzustellen. Im Gegensatz zu den Produktversprechen „sehr einfaches Handling und schnelle Verstellung, äußerste Rückdrehsicherheit, höchste Sicherheit und Stabilität, etc.“, fällt mir die Handhabung extrem schwer. Entweder der Mechanismus greift nicht oder nicht an der richtigen Stelle – auch ist es mir passiert, dass die Stöcke bei Belastung einfach „einklappen“.

Meine Präferenz geht ganz klar hin zum Speed-Lock System, das fühlt sich stabiler an und ist aus meiner persönlichen Sicht einfacher zu bedienen.

Fazit: Trotz der Abstriche beim Verstellsystem ist der Leki Trail Antishock AS ein leichter, praktischer, vielseitiger Begleiter bei vielen alpinen Abenteuern. Dennoch wird sich in Zukunft sicher das QuickLockSystem Durchsetzen. Gerade im Winter ist das System einfach leichter, schneller und zuverlässiger zu bedienen.

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Lawinenrucksack Mammut Pro – Funktions- und Erfahrungsbericht.

Funktions- und Erfahrungsbericht: Lawinenrucksack Mammut Pro (R.A.S.).

01/2013 – in der Saison 12/13 dürften Lawinenrucksäcke (Mammut inzwischen mit Snowpulse, ABS, oder BCA) die Produkte im Wintersportbereich mit dem höchsten Absatzwachstum sein. Egal wo man fragt – leicht ist es momentan nicht, an die gewünsten Produkte zu kommen, da meist ausverkauft oder lange Lieferzeiten. Viele Hersteller ziehen nach und bringen eigene Produkte an der Start (The North Face, Orthovox, Salewa um einige Ausrüster zu nennen, vermutlich mehrheitlich mit eigenem Rucksack und ABS Technologie). Wobei ABS mit Orthovox zusammen auf der ISPO die M.A.S.S.-Unit (Modular Airbag Safety System) vorgestellt hat. Ähnlich dem Mammut R.A.S lässt sich der eigentliche Airbag bei allen Lawinenairbag-Rucksäcken von Ortovox herausnehmen. Dadurch wird der Rucksack um fast 2 Kilo leichter und lässt sich auch im Sommer flexibel einsetzen. Wie bei den Systemen den Überblick behalten? Welche Systeme sind für meine Anforderungen geeignet? Welcher Rucksack ist für mich geeignet? Ich habe gemerkt, dass die Antwort nicht ganz trivial ist. Noch schwieriger, eine vollständige Marktübersicht zu präsentieren. Dazu aber gleich mehr!

Hinzu kommt – ja, mir ist aufgefallen, zumindest scheint es so, dass man als Tourengeher schon fast wieder Out ist. Freerider mit bunten Klamotten und coolem Livestyle sind angesagt. Und die Rucksackmodelle gehen diese Richtung mit.  Wichtiger noch – wird das Sicherheitsdenken vernachlässigt? Man hat ja die richtige Ausrüstung! Einsatz von Schaufel, Sonde und Pieps wird kaum geübt, bevor die Freeride-Gruppen ins Gelände stürmen. Die Antwort: Nein, es besteht kein Unterschied, auch viele Skitourengruppen üben den Umgang mit Rettungsausrüstung nicht oder ungenügend. Erst am Wochenende kam eine der zahlreichen kritischen Reportagen über den neuen Trendsport des Winters. Sicherheit, nein Danke? Glücklicherweise ist das nicht so – allerdings gibt es einige Probleme durch die Beliebtheit des Sports abseits der regulären Pisten. Eine Entwicklung analog den Skigebieten in USA / Canada ist zu beobachten. Die breiten Rockerski ermöglichen bzw. vereinfachen das Tiefschneefahren enorm. Daher müssen sich meines Erachtens die Skigebiete darauf einstellen und neue Grenzbereiche festlegen und deren Einhaltung rigoroser überwachen. Funktioniert in den USA gut und hätte einen positiven Nebeneffekt. Die Skigebiete können bestehende Hänge nutzen und müssen so weniger neue Liftanlagen bauen. So ist schonmal das Thema Freeriden besser untergebracht. Eine Frage bleibt: Naturschutz OK?

Im aktuellen Heft des OeAV wird der Ausbildungsgedanke diskutiert. Kameradenrettung wird bei vielen Touren (-Veranstaltungen) nicht wirklich geübt. Dabei empfiehlt der AV eine wenigstens 15 minütige Basisausbildung, um zumindest eine geringe Chance auf eine koordinierte Rettung zu haben.

Aber zurück zu den Rucksäcken und besonders dem Mammut R.A.S.. Ein Rucksack mit Lawinenairbag, der Sicherheit bietet, aber keinesfalls eine Lawinen-Ausbildung sowie die Lektüre des Lawinenlageberichtes und eine detaillierte Vorbereitung der Tour ersetzt. Daher geht zu eurem Alpenverein, Skiclub oder einem ähnlich seriösen Anbieter eines Lawinenkurses und lasst euch in Lawinenkunde und Tourenplanung fit machen!

Grundsätzlich hilfreich ist dieses Quick-Start Video von Mammut:

Video: Mammut R.A.S Quickstart Manual

Erfahrungsbericht Mammut R.A.S.:

Wenige der Händler hatten anscheinend mit der großen Nachfrage bei Lawinenairbagsystemen rechnen können. Mir ist es gelungen zwei Lawinenrucksäcke von Mammut (Pro R.A.S – System von Snowpulse, das 2010 von Mammut übernommen wurde) bei den bergfreunden.de zu beschaffen (Danke!). Auch wenn niedergelassene Fachhändler die Bedienung erklären (manche mit Probeauslösung) – sind doch viele Systeme über einen Onlineshop zu erhalten. Und nicht nachteilig, wenn man sich ein wenig damit beschäftigt. Es muss sich eben jeder selbst mit der richtigen Bedienung des Lawinenrucksacks vertraut machen. Schlecht ist das intensive Training nicht, viele Funktionen des Rucksacks hätte ich im Laden gar nicht mitbekommen (vielleicht war ich auch unkonzentriert). Egal.RAS Auslöseeinheit

Themen in diesem Artikel:

– Modellunterschiede (ich habe umfangreich recherchiert)
– Inbetriebnahme (Lernvideo von Mammut, etc.)
– Funktionen des Mammut Pro R.A.S.

Modellunterschiede / Lawinenrucksäcke:

Die Basics: es gibt zwei verschiedene Systeme (Einkammer-Airbags bspw. Snowpulse / Zweikammermodelle bspw. ABS). Beide Airbagssysteme arbeiten nach dem gleichen Prinzip und erhöhen den Auftrieb durch Volumen, schützen gleichzeitig den Nackenbereich.

Bei Mammut gibt es fünf verschiedene Modelle: Ride, Rocker, Pro, Protection und Light. Alle mit dem herausnehmbaren, auf Snowpulse basierenden System Removable Airback System (R.A.S.).  Und schon das finde ich eine gute Sache – so kann der Rucksack im Sommer ebenso eingesetzt werden. ABS dagegen verfolgt den Ansatz, dass der Rucksack mit verschiedenen Ergänzungen erweitert werden kann. Das bedeutet eine Basiseinheit und ein (vergleichsweise günstiger, variabler) Aufsatz. Bei Mammut habe ich ein Airbagsystem, dass in jeden R.A.S. ready Rucksack integriert werden kann. Vorteil: der Rucksack ist meines Erachtens deutlich besser (Tragegestell, Befestigungsmöglichkeiten, Aufteilung, Innentaschen). Relevant wird das besonders bei Tourengängern, die einen größeren Rucksack benötigen. Hier hat Mammut die (meines Erachtens) überzeugendste Arbeit geleistet mit zahlreichen durchdachten Details. Im Freeridebereich sprich den Rucksäcken mit maximal Tagesgröße (bis ca. 20 Liter) ist viel von den persönlichen Vorlieben abhängig. Praktische Modelle gibt es hier deutlich mehr als im Tourenbereich (Mehrtagestauglich). Preislich als (noch wichtiger) funktionell sind am Airbagsystem keine großen Unterschiede. Ob Einkammer (Snowpulse) oder Zweikammer (ABS) macht in Sachen Sicherheit keinen Unterschied.

Warum gefällt mir der Mammut R.A.S. Lawinenrucksack so gut?

–          Aufteilung: extra Fach für die Sicherheitsausrüstung, Deckeltasche, Rückentasche für Wertsachen

–          Zugänglichkeit: Reißverschluss am Rücken, Reisverschluss am Deckel.

–          Befestigungen: Ski und Pickelhalterung (im Rucksack „versenkbar“), Helmhalterung, etc.

–          Tragesystem: bequem und Stabil.

Was gefällt mir am Mammut nicht?

–          Bauchgurt (lockert sich, daher weniger Stabilität auf der Hüfte bei schwerem Rucksack). Kein Sicherheitsproblem, nur für die Lastverteilung ein wenig zu locker.

–          Befestigung für Kartusche ist vieeeel zu lang. Hätten noch zwei Ersatzkartuschen Platz 😉

–          Teure Ersatzkartuschen

Wiederverwendung: (Tausche der Kartusche und Wiederverpacken) – Dies sollte natürlich möglichst nicht notwendig werden. Vermeiden von Lawinenabgängen ist immer noch die sinnvollste Taktik:



Fazit:

Der erste Eindruck im Laden hat sich bestätigt. Für Rucksäcke ab 30 Liter zähle ich den Mammut R.A.S pro momentan zu den Besten am Markt erhältlichen. Bei den kleineren Miodellen (Freeridertauglichere Modelle) gibt es von ABS oder Salewa schönere und vermutlich trotzdem praktische Modelle. Online einen Lawinenrucksack zu kaufen würde ich wieder machen – allerdings darauf achten, dass ihr die Kartusche im Zweifelsfall einfach tauschen könnte. Die meisten Händler bieten eine Tauschkartusche für 10-20 Euro an, wenn man die leere einschickt.

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One Day on Earth: Cold Engadin Time Lapse Night

taking part in “One Day on Earth” on 12.12.12, this footage is quickly put together to give an overview. During two quite cold nights on Piz Corvatsch (-25°C) and Piz Nair (-15°C) in the Engadin valley in eastern Switzerland near St. Moritz I shot more than 10K photos showing the night sky, stars, milky way and valley.

On some images you can see snowcats preparing the slopes. A long exposure effect is applied to show their light trails. I worked with 5 DSLR Canon cameras simultaneously. Many shooting stars were captured on the footage, since it was a geminids meteor shower night. See some of these on the photographs at the end of the video, as well as some “making of” photos of the frozen equipment.

Enjoy! by Alessandro Della Bella on vimeo

music from audio-kitchen.ch: “On the Horizon” by Musique & Music

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SKITOUR AUF DEN SPUREN DER ARCHE NOAH

DER „BERG DER GÖTTER“ RUFT

Eine Skitour der besonderen Art kann man gemeinsam mit DYNAFIT und zwei kompetenten Bergführerpartnern vom 1. bis zum 8. April 2013 erleben. Reiseziel ist der Ararat – auch der Berg der Götter genannt – und mit 5.165m der höchste Berg der Türkei. Die 2.265 Höhenmeter lange Abfahrt wird dem Skitourenfan in Erinnerung bleiben. Als zusätzliche Besonderheit werden die Speedbergsteiger Benedikt Böhm und Schorsch Nickaes vom DYNAFIT Athleten Team dabei sein.

Bereits aus 50 km Entfernung ist er zu erkennen: der mächtigste Berg der Türkei. Der 5.165 Meter hohe Ararat im Osten des Landes wird auch der „Berg der Götter“ genannt. Dort soll einst die Arche Noah gelandet sein, die seit dem 4. Jahrhundert von zahlreichen Abenteurern gesucht wird. Viele Spekulationen, Abenteuergeschichten und Fragen tauchten auf – doch bislang keine Arche.

Auf den Weg dorthin machen sich die Skibergsteiger Benedikt Böhm und Schorsch Nickaes am 1. April 2013. Sie planen eine Speedbegehung auf den Ararat – und jeder hat die Möglichkeit, dabei zu sein!„Es ist ein außergewöhnliches Erlebnis, in dieser orientalischen Umgebung eine Skitour zu gehen. Dabei wird der Teilnehmer auch noch Zeuge einer besonderen, sportlichen Herausforderung mit den beiden DYNAFIT Athleten Benedikt Böhm und Schorsch Nickaes. Sei dabei und feuere sie kräftig an!“, sagt Bergführer Franz Perchtold von „Die Bergführer“.So heißt es auch für die Teilnehmer: Gemeinsam mit dem Hindelanger Bergführerbüro und „Die Bergführer“ geht die Reise am 1. April nach Istanbul!Am nächsten Tag steht der Ort Van Anmarsch Dogubeyazi auf dem Plan, um einige höher gelegene Sehenswürdigkeiten zu besichtigen und sich langsam zu akklimatisieren.
Am dritten Tag erreichen die Sportler auf 2.950 Metern das erste Hochlager in Begleitung von Tragetieren und einem kleinen Tagesrucksack. Warm eingepackt wird in Zelten übernachtet, um am nächsten Tag am eigentlichen Ausgangspunkt für die Besteigung des Ararat anzukommen: das auf 3.900m gelegene Camp zwei. Wenn das Wetter mitspielt, wird am fünften Tag der Gipfel gestürmt!
Das Highlight der Besteigung des Ararat liegt noch vor der Gipfelstürmer-Gruppe: 2.265 Höhenmeter purer Abfahrtsgenuss. Bei den sanften Schwüngen auf Ski vom Gipfel vergisst man schnell die Strapazen des Aufstiegs. Ein wahrer Höhenflug!

Am sechsten Tag geht es zurück und die Teilnehmer haben noch zwei Tage die Möglichkeit, einige Moscheen und Städte zu besichtigen, bevor sie am 8. April 2013 mit dem Flieger die Heimreise zurück nach München antreten.

Anmeldung und weitere Informationen:
„Die Bergführer“: info@hydroalpin.de
Hindelanger Bergführerbüro: info@bergschulen.de

Kontakt:
Victoria Bisanz
Tel.: +49 89 90993 142
Mobil: +49 172 89 95 824
E-Mail: victoria.bisanz@dynafit.de

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Freeride Worlds Tour: Big Mountain in Hochfügen am 9.02.2013

Hochfügen ist Heimat und Austragungsort der Freeride World Qualifier Tour. Am 9. Februar 2013 verspricht der Big Mountain Hochfügen am wieder atemberaubende Runs, tolle Sprünge und neben den besten Nachwuchs-Freerider der Welt auch Fahrer und Fahrerinnen der Freeride Welttour. Die Ostwand tut das ihrige dazu, dass der Contest zu einer Challenge wird. Cool und chillig kann man den Contest von der Zuschauer-Area bei der 8er Alm mit verfolgen. Geboten werden coole Drinks, fetzige Musik und gute Stimmung!

Zeitplan des Big Mountain Events 2013:

Big Mountain Hochfügen

  • Thursday, February 7th
  • Accreditation
  • Weather forecast
  • Big Mountain Kick-Off Party at Kosis
  • Bit Mountain Open After Race Party at Bawalounge
  • Friday, February 8th
  • Accreditation
  • 1st Riders Meeting & Bib draw
  • Riders Evening & Bib handout at 8er Alm
  • Saturday, February 9th
  • 2nd Riders Meeting and Security Check
  • Contest
  • Award Ceremony
  • House of Hygge Contest Party at Bawalounge/Nightzone
  • Sunday, February 10th to Wednesday, February 13th
  • Reserve days
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Überlebenswichtig: Check your RISK / Lawinen Freeride Film

Der Film zeigt sehr deutlich, dass Freerider sich sehr ausführlich mit dem Thema Lawinen auseinandersetzen und jeden Run vorbereiten. Das bekannteste System mit Check your RISK sollte jedem Freerider oder Tourengänger bekannt sein und beherrscht werden. Lohnt sich auf jeden Fall, den Film anzuschauen. Einige Tips kann auch jeder mitnehmen. Dazu bieten Lawinenkurse beim Alpenverein eine zusätzliche und erforderliche Alternative. Auf der Alpinmesse in Innsbruck, kann man den Umgang mit LVS, Schaufel und Sonde ebenfalls unter fachkundiger Anleitung trainieren.

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Schnäppchenpreis in L: Arc’teryx-Gamma MX Hoody

Arc’teryx – Gamma MX Hoody – Softshelljacke

Genau das Richtige für alpine Spezialisten – die Gamma MX Hoody von Arc’teryx! Die Softshelljacke ist aus Fortius 2.0 gefertigt, einem absolut winddichten und extrem atmungsaktiven Gewebe. Dank DWR Behandlung (Durable Water Repellent, für dauerhaften Nässeschutz) ist das Material auch stark wasserabweisend. Das leichte Innenfutter leitet Feuchtigkeit vom Körper weg und wärmt angenehm.
Dank des elastischen Materials, dem guten Schnitt und den Zwickeleinsätzen unter den Achseln bietet die Gamma MX Hoody ein Maximum an Bewegungsfreiheit – ideal für harte Einsätze beim Klettern und Bergsteigen.
Die zahlreichen Taschen bieten jede Menge Platz für alles Notwendige. Die helmtaugliche Kapuze lässt sich optimal verstellen und bietet so einen guten Schutz vor Wind und Wetter. Auf in die Berge – mit der Gamma MX Hoody!
geeignet für:
Konstruktion:
Softshelljacke
Material:
Fortius 2.0 (53% Polyester, 27% Polyamid, 20% Polyurethan)
Verschluss:
durchgehender Front-RV
Taschen:
2 RV-Einschubtaschen; 1 RV-Oberarmtasche; 2 RV-Brusttaschen
Kapuze:
Storm Hood (verstellbar, helmtauglich)
Gewicht:
686 g (mittlere Größe)
Größen:
S – XXL
Extras:
DWR-Finish; Zwickeleinsätze unter den Achseln; vorgeformte Ellenbogenpartie
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Stellungnahme Vaude: Greenpeace Detox Kampagne Fluorcarbone / PFC in VAUDE-Produkten

Worum geht es? – Bericht unter nachhaltigleben.de: Outdoor-Test von Greenpeace: Effekthascherei ohne Sinn?

Greenpeace Detox Kampagne
Fluorcarbone / PFC in VAUDE-Produkten
Stellungnahme von Vaude (November 2012)

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Umweltschutz-Organisation Greenpeace hat eine Kampagne gestartet, in der sie
auf gefährliche Substanzen im Produktionsprozess von Outdoor-Produkten hinweist.
Greenpeace ist vor einigen Monaten auf uns zugekommen, weil wir uns sehr klar zum
Thema Nachhaltigkeit positionieren, innerhalb der Outdoor-Branche beim Handel,
Endverbraucher und in unseren Branchen-Verbänden dieses Thema vorantreiben und
auch bezüglich Fluorcarbone Vorreiter sein wollen.
Wir begrüßen, dass Greenpeace seinen Fokus auf dieses Thema legt. Wir erhoffen
uns dadurch Fortschritte bei der verfügbaren Technologie. Aus unserer Erfahrung
wird diese Kampagne die Verfügbarkeit von ökologisch verträglichen Materialien und
Verfahrensweisen am Markt erhöhen. Dies entspricht unserer Zielsetzung, die
bisherigen Materialien zu ersetzen, ohne an Performance einzubüßen. Dies haben wir
auch zusammen mit dem Bundesverband Deutscher Sportartikelindustrie BSI und der
darin organisierten Fachgruppe Outdoor in einer gemeinsamen Presseerklärung vom
20.09.2012 deutlich gemacht.
Insbesondere wirft Greenpeace der Outdoor-Branche vor, poly- und perfluorierte
Chemikalien (PFC) zu verwenden. Diese fluororganischen Verbindungen werden bei
der textilen Ausrüstung von Outdoorbekleidung, Schlafsäcken, Zelten und Schuhen
eingesetzt. Mit ihrer wasser-, schmutz- und ölabweisenden Wirkung garantieren sie
die hohe Funktionalität von Outdoor-Produkten.

Unsere Produkte stellen kein gesundheitliches Risiko dar und können bedenkenlos
weiter getragen und gekauft werden.
Im Herstellungsprozess in den Produktionsländern, beim späteren Waschen des
fertigen Produkts sowie bei der Produktentsorgung stellen PFC- Substanzen jedoch
ein Risiko für Mensch und Umwelt dar. Sie reichern sich in der Umwelt und über die
Nahrungskette im menschlichen Organismus an und sind nicht biologisch
abbaubar.
VAUDE engagiert sich seit vielen Jahren proaktiv für Umweltschutz und soziale
Verantwortung. Als erstes Unternehmen der Outdoor-Branche hat VAUDE ein
Umweltmanagementsystem eingeführt und ist seit 2008 nach EMAS zertifiziert. Seit
2001 arbeiten wir eng mit bluesign technologies AG (www.bluesign.com) zusammen
und stellen bereits über 60 % unserer Bekleidungskollektion nach bluesign Standard
her.
Wir befassen uns auch mit dem Thema Fluorcarbone schon seit Jahren und haben
dazu sowohl in unseren jährlichen Nachhaltigkeitsberichten, als auch auf unserer
Website dazu offen und ehrlich kommuniziert, bspw. hier:
http://www.vaude.com/de_DE/materialien-technologien.asp
http://www.vaude.com/de_DE/nachhaltigkeitsbericht.asp
PFC gehören zu einer Gruppe von chemischen Substanzen mit sehr unterschiedlichen
Funktionalitäten in der Textil-Industrie und unterschiedlichen Umweltaspekten. Als
bluesign Systempartner gilt für unsere Produkte die bluesign Restricted Substance
List, die auch die Verwendung von PFC stark reguliert und für die Substanzen, die
nicht sowieso unter bluesign verboten sind, strenge Grenzwerte für das Endprodukt
vorgibt. Der bluesign Standard ist der strengste textile Standard für Umweltschutz,
Verbraucherschutz und Arbeitssicherheit. Er richtet sich immer nach der weltweit
besten verfügbaren Technologie.
Wir haben uns bereits vor Jahren klar gegen die Verwendung von PTFE-Membranen in
unseren Produkten entschieden (für deren Herstellung PFC benötigt werden) und
verarbeiten ausschließlich Membrane aus PE oder PU. Wir machen dies bewusst,
obwohl sich Produkte mit PTFE-Membrane am Markt aufgrund der hohen Marketing-Präsenz des größten PTFE-Membran-Herstellers besser verkaufen. Dennoch bietet der
Markt bei Membranen eine überzeugende Alternative, wie z.B. Sympatex, welches wir
verwenden.

Neben Membranen stellen PFC ein großes Problem für die wasser-, öl- und
schmutzabweisende Ausrüstung (sogenannte DWR “durable water repellency”) von
Materialien dar. Die momentan am Markt üblichen DWR können dazu führen, dass
Rückstände von PFC in den Produkten gefunden werden. Hierbei handelt es sich meist
um PFOA, für das es keinen gesetzlichen Grenzwert gibt, das allerdings unter dem
bluesign Standard streng geregelt ist.
Greenpeace hat auch Produkte von VAUDE getestet und darin Rückstände von PFC
gefunden. Leider liegen uns die konkreten Testergebnisse der von Greenpeace
getesteten VAUDE-Produkte erst seit Veröffentlichung der Studie am Montag vor.
Daraufhin haben wir umgehend eigene Analysen in Auftrag gegeben und sind in
Kontakt mit unserem Partner bluesign Technologies AG.
Wir können allerdings mit einiger Sicherheit sagen, dass es sich dabei eben um
“Rückstände” von im Produktionsprozess der DWR mit der sogenannten C8-Technologie entstehenden Substanzen handelt, die nicht absichtlich eingesetzt
werden.
Obwohl wir intensiv daran arbeiten, existieren im Gegensatz zu Membranen auf dem
Markt momentan nach wie vor leider keine PFC-freien DWR, die eine gleichwertige
Wasser-, Öl- und Schmutzabweisung beim Endprodukt bieten. Wir haben leider mit
PFC-freien Alternativen bisher sehr häufig schlechte Testergebnisse erzielt. Zum
einen lassen sich die wenigen auf dem Markt vorhandenen PFC-freien Alternativen in
der Serienproduktion noch nicht zuverlässig genug applizieren. Zum anderen lassen
die Produkte Wasser und Schmutz nicht einfach “abperlen”, sondern saugen sich an
der Oberfläche beispielsweise mit Regenwasser voll, was für den Benutzer des
Produktes zu einem klammen, feuchten Gefühl beim Tragen führt.
Die Erwartungshaltung unserer Kunden an die Funktionalität der Produkte ist in
diesem Aspekt besonders hoch, aber die Sensibilität für die Umwelt- und
Verbraucherschutz-Probleme, die diese DWR mit sich bringen, bislang nicht sehr
ausgeprägt.
Trotzdem arbeiten wir mit Hochdruck weiter daran, PFC-freie Alternativen zu finden
und schrittweise unsere gesamte Kollektion umzustellen. Bis Ende 2014 werden wir
komplett aus der C8-Technologie aussteigen, und somit in der gesamten Kollektion
dann PFOA-frei sein.
Wir sehen das ganz klar nur als einen Zwischenschritt an auf dem Weg zum
kompletten Ausstieg aus PFC. Dies ist unser erklärtes Ziel.

Allerdings möchten wir darauf hinweisen, dass VAUDE ein mittelständisches
Familienunternehmen ist, und der Einfluss, den wir auf unsere Lieferkette nehmen
können, leider nicht besonders hoch ist. Wir arbeiten daher eng mit anderen
Unternehmen innerhalb und außerhalb unserer Branche (z.B. chemische Industrie)
zusammen, um diese Herausforderung gemeinsam zu lösen.
Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Hilke Patzwall
VAUDE Sport GmbH & Co. KG

FAQ zur Greenpeace Detox Kampagne
Antworten von VAUDE

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