Auch in Corona Zeiten möglich: Frühjahreswanderung von Aschau zur Kampenwand

Wohl der Klassiker unter den Wandertouren rund um Rosenheim. Von Rosenheim fährt man daher auch nur noch 20 Minuten bis nach Aschau (fast schon am Chiemsee). Am Ausgangsgangspunkt ist die Kampenwandseilbahn im Ortszentrum von Aschau (gute Beschilderung). Von dort führen verschiedene Wanderwege in ca. 2- 3 Stunden zum Gipfel der Kampenwand. Es kann dabei der geschotterte Reit- & Fahrweg genutzt werden oder über verschiedene Pfade ein kürzerer Weg gewählt werden (immer gut beschildert).

Mehr als die Hälfte des Weges ist geschafft, sobald man die Gorialm erreicht hat. Der Gipfel ist nun auch schon gut erkennbar. Den direkten Weg von der Gorialm zur Kampenwand führt über die Steinlingalm (sehr gute Kuchen). Bis zur Alm ist der Aufstieg unschwierig und es bietet sich bereits hier ein herrlicher Tiefblick auf den Chiemsee. In Südlicher Richtung geht es nun steil bergauf (Schattenhang, daher noch länger Schnee). Der letzte Teil zur Kampenwand erfordert dann Trittsicherheit und ein wenig Höhenresistenz (ich will nciht sagen Schwindelfreiheit). Der Weg ist aber immer gut gesichert und sollte für einen erfahrenen Berggeher mit gutem Schuhwerk kein Problem darstellen. Vom Gipfel bietet sich dann ein traumhafter Blick auf den im Frühjahr noch schneebedeckten Wilden Kaiser, den Watzmann, die Steinplatte und das Chiemgau und vieles mehr. Es lohnt sich!

Galeriebilder der Kampenwand

Anstieg von Aschau zur Kampenwand, März 2011


Bilder: Simon im März 2011

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Dynafit & Trail Running- startet neuen Podcast: “Wie läuft‘s? – Der Trail Talk mit DYNAFIT”

Nicht nur sehr beliebt, sondern eine gute & vernünftige Alternative solange man bzw. Frau auf Skitouren, Bergsteigen & Co. verzichten sollte, um Bergrettungseinsätze möglichst zu vermeiden. Diese sind in Zeiten von Corana sehr aufwendig, teuer und kompliziert.

Die Marke für Bergausdauersport startet ihren eigenen Podcast zum Thema Trail Running und veröffentlicht heute die erste Folge. Im Podcast „Wie läuft‘s? – Der Trail Talk mit DYNAFIT“ stehen Menschen, deren Alltag vom Laufsport geprägt ist, Rede und Antwort. Moderator Michael Arend ist Trailrunning-Experte und befragt Athleten und Szene-Kenner eine knappe Stunde, um spannende Einblicke in den Trail Running-Sport und die Leidenschaft für den Berg zu bekommen. Ein kurzweiliger Talk über lange Strecken und hohe Ziele.

In der ersten Folge entlockt Moderator Michael Arend seinem Gast Hannes Namberger Mental- und Trainingstipps und spricht mit ihm über seinen Lebensweg, der so holprig wie steil verlief. Der Ruhpoldinger war auf dem besten Weg Alpin-Skiprofi zu werden. Wie er stattdessen einer von Deutschlands erfolgreichsten Trail-Läufern wurde, verrät der 30-jährige Athlet im DYNAFIT Podcast.

Der Podcast „Wie läuft‘s? – Der Trail Talk mit DYNAFIT“ umfasst zunächst fünf Folgen, die ab 24. April immer freitags unter www.dynafit.com/podcast zu hören sind. Podcast #2 erscheint am 1. Mai – dann berichtet Denis Wischniewski, Erfinder und Herausgeber des ersten Trail Magazins von Zeiten, in denen der Begriff Trail Running noch nicht in aller Munde war.

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Winter wo bist du?

Freeriding, Simon Eger
Freeriding Simon Eger

Ich habe den Artikel von 2015 heute wiedergefunden. Die Thematik bzw. Fragestellung bei vielen Winter-begeisterten ist ähnlich. Daher habe ich einige nützlich Links zusammengefasst, die für eine langfristige Betrachtung hilfreich sind. Allen voran ist der Blog von Michael Hoffmann zu nennen. Der Blog excistiert seit 10 Jahren und begeistert mich immer wieder mit seinen täglichen Analysen der Wetterereignisse, der globalen Zusammenhänge und dem Fachwissen von M. Hoffmann.  https://www.wetterprognose-wettervorhersage.de/

Weiterhin gibt es natürlich eine Vielzahl von Wetter-Apps und Prognosen.  Gerade in und an den Alpen gibt es innerhalb weniger Kilometer deutliche Unterschiede im Wetter. Wenn man daher die Flexibilität hat, kann man übergreifende Wetter- und Regionskarten von Portalen wie https://wepowder.com/de nutzen. Dazu gibt es Portale wie Bergfex, Meteoblue oder ähnliches mit guten Apps und zuverlässigen Vorhersagen von 1,2-3 Tagen.

Ich persönlich gehe folgendermaßen vor:

Ab November verfolge ich natürlich die Lawinenlage (https://www.lawinenwarndienst-bayern.de) (https://lawinen.report) und die Wettersituation von 4-5 verschiedenen Orten in den Alpen. Arlberggebiet (z.B. Lech), Nordtirol (Fieberbrunn), Zentralalpen (Stubai, Ötztal), Südtirol (Dolomiten), Osttirol (Kals)

So kann ich mir eigentlich ein sehr gutes Bild der Schneesituation in unserem Einzugsgebiet machen. Oftmals kommen Wettersysteme aus Süden, die am Hauptkamm gebremst werden und auf der Nordseite wenig Schnee bringen. Ähnliches passiert im Norden, nochmal etwas unterteilt bei Westwetterlagen. Entsprechende Staugebiete sind dann eben häufig der Arlberg bzw. Nordtirol. So kann man sich sehr gut und fundiert seine eigene Meinung zu Wettervorhersagen und Lawinenprognosen geben. So plane ich meine Powder-Erlebnisse und versuche die sicherste und Beste Variante zu finden.

Satter Powder in Lyngen

Freeriding, Simon Eger
Freeriding Simon Eger

 

 

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Traumhafte (mittelschwere) Bergtour: Berchtesgadener Hochkranz (1953m)

Trotz der warmen Pfingsttemperaturen mit Hitzerekorden und heftigen Gewitter im Norden, haben wir uns für eine relativ kurze, im oberen Teil anspruchsvollere Bergtour im Berchtesgadener Land entschieden. Wir wollten einfach mal wieder heraus aus dem Münchner Hausbergen und Tiroler Standartzielen. Da kommt die Tour mit ihren ca. 900 hm und einem kurzen Zustieg genau richtig! Dazu waren wir überwältigt von der gigantischen Aussicht u.a. bei den Kallbrunneralmen auf 1500m. die Kallbrunnalmen sind umfassen inzwischen übrigens fast 30 Almen. Eine erste Urkundliche Erwähnung der Almen (damals zu Stift Berchtesgaden gehörend) ist bereits im 14 Jhd. zu finden!

Ausblick von den Kallbrunnalmen zu den Leoganger Steinbergen
Kallbrunnalmen zu den Leoganger Steinbergen

Talort: Weißbach bei Lofer, 666 Meter. Bitte nicht mit dem anderen Weissbach verwechseln ;-))

Ausgangspunkt: Parkplatz in Pürzlbach (Jausenstation), 1020 Meter. Pürzlbach ist auf schmaler und steiler, asphaltierter Straße von Weiß­bach zu erreichen. Im Ort geht es rechts ab (von Lofer kommend).

Tolle Ausblicke Richtung großer Hundstod
Tolle Ausblicke Richtung großer Hundstod

Aufstieg: Vom Parkplatz geht es südöstlich hinauf über freies Almgelände. Später auf dem Fahrweg den Prechlbach entlang durch schönen Wald zu den Kallbrunnalmen. Kurz vor der Kallbrunnalm lichtet sich der Wald und gibt den Blick zum Gipfel des Hochkranz frei. Die Straße wendet sich in einem weiten Bogen nach Norden, und man wan­dert an den idyllischen Alm­hütten vorbei, bis an beschilderter Stelle die Straße nach links verlassen wird. Eine Tritt­spur führt gut markiert über steile Wiesen hinauf. Von dort hält man sich etwas links und steigt, zuletzt sehr steil, zum Kühkranz empor. Auf dem Weg Nr. 31 wieder et­was flacher nach Nordwesten bis zu einer Weggabelung in einem wenig ausgeprägten Sattel. Von dort geradeaus, immer steiler und luftiger, auf den Ostgrat und zum Hoch­kranz. Dieser unbefestigte und auch nicht wirklich gesicherte Steig erfordert Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und etwas Klettergeschick. Leichter geht es auf dem gesicherten Steig zum Gipfel des Hoch (Gesamtgehzeit ca.3 Stunden).

Luftiger Ausblick am Ostgrat des Hochkranz
Luftiger Ausblick am Ostgrat des Hochkranz

Abstieg: Es empfiehlt sich, für den Abstieg den etwas einfa­cheren „Südsteig” zu wählen. Zunächst noch ein paar Meter am Grat nach Südosten zu­rück, dann am roten Pfeil rechts ab und den Markierun­gen folgend durch Latschen steil abwärts. Bald nach Süd­westen und an Drahtseilen entlang hinunter. Unterhalb des Gratverlaufs zwischen Kühkranz und Kallbrunnalm führt eine schmale Trittspur an den steilen Fels- und Gras­hängen entlang. Sie leitet zur Kallbrunnalm. Von dort folgt man wieder der Straße, ent­weder auf eine kleine Rast nach Nordosten zur Jausen­station Wieserkaser oder gleich zum Ausgangspunkt zurück.

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Skitour: großer Beil (2309m) in der Wildschönau

Tour: Der Zustieg ist sicher etwas mühsam, gerade bei nicht ganz optimalen Schneeverhältnissen im unteren Teil. Das Hochtal rund um die Gressensteinalm entschädigt aber auf jeden Fall. Hier bieten sich traumhafte Skihänge in allen Expositionen. So bietet sich bei ungünstiger Lawinensituation meist eine sichere Aufstiegslinie. Eine gute Tourenplanung und Prüfung des Lawinenlageberichtes ist Voraussetzung. Der Abstieg (und ggf. Auftsieg ist auch über die Fahrstraße bis zu Gressensteinalm möglich), allerdings kann mann beim Abfahren fast die Felle anlegen, da der Fahrweg ewig flach auf annährend gleicher Höhe verläuft. Alternative: bei der Gressensteinalm anfellen und Richtung Breiteggspitze aufsteigen und dann wieder zur Schönangeralm abfahren.

Update 2014: bei sehr guten und sicheren Verhältnissen und nur für gute Skifahrer empfehlenswert ist der Einstieg in die Nordrinne ca. 150 m unter dem Gipfel. Es geht dort über einen kurzen Absatz nach Norden auf ein Plateau. Von dort ist der Einstieg aber nur über eine <40 Grad Steile Rinne möglich (nicht leicht zu finden, bei Ortsunkenntnis, aber bei vorhandenen Spuren einfach).

Powderhänge Nordabfahrt
Powderhänge Nordabfahrt
Einstieg Nordrinne Großer Beil
Einstieg Nordrinne Großer Beil
Ausgangspunkt: Parkplatz beim Gasthaus Schönangeralm (ca. 1150m)
Route: Vom Parkplatz der Schönangeralm geht ca. eine halbe Stunde flach hinein ins Tal bis unter hinter die Kundlalm. Nun kommt ein manchmal etwas unangenehmer Teil. Entlang des sogenannten Kastensteiges geht es zum Teil recht steil, über Stock und Stein, durch den Wald. (Hohe Schneelage günstig.) Oberhalb des Wasserfalls wendet man sich nach nach rechts, Richtung West, zur die Gressensteinalm (ca. 1800m) zu. Nun quert man in westlicher Grundrichtung hinüber in die große Mulde südlich unter dem Großen Beil. Durch das sehr schöne Muldengelände in mittlerer Steilheit zum Gipfel. Die letzten 100 Meter sind steil
Abfahrt: Im oberen Bereich entlang der Aufstiegsspur; aber auch rechts davon (im Abfahrtssinn) ergeben sich schöne Abfahrtsmöglichkeiten. Dann entweder über den Forstweg hinunter zur Schönangeralm. Wer eine steilere Abfahrt mag, kann entlang der Aufstiegspur durch den lichten Wald abfahren (Skifahrerisch anspruchsvoller und nur bei guter Schneelage empfehlenswert)
Alternative: Da die Abfahrt über den Forstweg im unteren Bereich nicht besonders genußversprechend ist, lohnt es sich folgende Variante: Man steigt über das Siedeljoch (1689m) und den schönen, darauffolgenden Kamm zum Hengstkogel (1803m) auf. Weiter entlang des Kammes hinüber zur Breiteggspitze (1868m), oder sogar noch weiter bis zur Wildkarspitze (1961m). Zusätzlich 1 bis 2 Sunden. Nun folgt eine steile Abfahrt über Almwiesen und Waldschneisen hinunter zur Schönangeralm. (Lawinengefahr in den steilen Passagen beachten!)
Charakter / Schwierigkeit: Der Anstieg entlang des sog. Kastensteiges ist häufig ein wenig unangenehm, da er doch sehr steil, über Stock und Stein, durch den Wald führt. Im oberen Bereich herrliche, mittelsteile Mulden und ein steiler Gipfelhang. Die hier beschriebene Variante bietet eine schöne Kammwanderung und gute, ziemlich steile Abfahrtsmöglichkeiten.
Exposition: Süd, Ost. Variante: Westabfahrt
Aufstiegszeit: ca. 3,5 Stunden
Schnee & Wetter: Aktuelle Bedingungen
Tourdaten: 1100 Meter
Beste Jahreszeit: Januar bis März
Stützpunkt: Schönangeralm
AV-Karte: Kitzbüheler Alpen, Westliches Blatt, Nr.: 34/1, 1:50.000.
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Scheffauer (Wilder Kaiser) – Kaindlhütte und Widauer Steig

Ziel: Klettersteigtour über den Widauersteig zum Scheffauer

Mit dem Mountainbike sind wir am ersten November 2011 losgezogen, um den Scheffauer zu erklimmen. Wir wollen mit dem Fahrrad von Kufstein über das Berghaus Aschenbrenner zur Kaindlhütte (echt urig und sehr nette Hütte) fahren. Dort die Bikes abstellen und dann über den Widauer Steig auf den Scheffauer. So der Plan.

Alpenvorland, Inntal
Alpenvorland, Inntal

Nachdem es mitte Oktober ja schon ein wenig geschneit hatte, wir aber den südlichen Anstieg von Hintersteiner See zum Scheffauer (siehe Bergtour Scheffauer) schon kennen. Wollten wir unbedingt mal den Widauersteig gehen. Also die Mountainbikes gesattelt und los. Die Tour bis zur Kaindlhütte war dann allerdings weiter als gedacht und vorallem: viel anstrengender als angenommen. Kalt und schattig war es auch, also nicht die besten Bedingungen, um früh am Morgen gutgelaunt auf Tour zu gehen. Wir konnten uns trotzdem ermuntern – für mich eine große Leistung als Morgenmuffel.

Nach einer kurzen Stärkung an der Kaindlhütte sind wir dann durch steiles Gelände zum Einstieg des Widauersteiges gegangen. Der Weg ist an sich gut beschildert. Allerdings war im unteren Teil des Zustieges die Wegfindung etwas schwieriger, da der Weg durch Holzfällarbeiten, die kurz vorher stattgefunden hatten an manchen Stellen unkenntlich. Aber mit ein wenig Orientierungssinn und Gespür für die Wegfindung kommt man schon an. Der Widauer Steig ist das wieder wirklich toll. Ein schöner, nicht alzu anspruchsvoller Steig, der so ca. 1 Stunde einen leichten Klettersteigcharakter hat. Wer will, kann sich auch an den Drahtseilen mit einem Klettersteigset sichern. Ein Helm ist im Kaiser immer empfehlenswert, besonders, wenn mehrere Leute unterwegs sind. Schaut euch die Bilder einfach an. Trotz einiger Schneereste, war der Steig super zu gehen.

Gerade jetzt im Herbst bieten sich tolle Weitblicke vom Scheffauer an. Daher ist der Widauersteig immer eine Alternative für Oktober!
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Skitouren in Swanetien / Georgien 2017

ein großartiges Erlebnis in Georgien und eine Reise durch verschiedene Teile in Swanetien. Abenteuerlust, Bereitschaft zum Verzicht auf Luxus und westlichen Komfort sind Voraussetzung. Dazu eine sichere Skitechnik in allen Geländearten schaffen die Voraussetzung für einen runden Genuss. Einige Eindrücke von der Skitourenreise in den großen Kaukasus nach Swanetien / Georgien findet ihr anbei. More to come.

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Bergtour (ungesicherter Steig) im Wilden Kaiser: Treffauer, Tuxeck

Wilder Kaiser in Reinform

Wenn man den Wilden Kaiser quasi vor der Haustüre hat, kennt man eigentlich so langsam alle Gipfelziele. Sollte man zumindest meinen. Aber nein, schließlich bin ich nicht hier aufgewachsen und der Wilde Kaiser bietet ja doch einiges an Auswahl lohnenswerter Bergtouren. Daher haben wir uns entschieden, heute die schöne Kamm-Überschreitung des Tuxecks und des Treffauers zu machen. Als Zeit sollte man für die Tour so an die 6 STunden einplanen (und bei schönem Wetter eine Badehose mitnehmen, für ein späteres Bad am Hintersteiner See.

Anforderungen: schwierig und konditionell Anspruchsvoll. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Gipfelaufstieg Tuxeck 2-3er Schwierigkeit.
Ausrüstung: Bei allen Touren im Kaiser – lieber einen Liter Wasser mehr mitnehmen.
GPS: kann bei mir angefragt werden

Anfahrt:
in Kufstein fährt man von der Autobahn ab und über den Eiberg in Richtung Scheffau, Ellmau. Von der Hauptstraße dann abzweigen Richtung Scheffau Zentrum, dort weiter Richtung Hintersteiner See, über eine kleine, teils steile Straße. AM Besten dann auf dem Wanderparkplatz Bärnstatt parken. Alternativ parken viele an der Jägeralm – wirklich viele, weil die ganzen Kletterer auch diesen Parkplatz ansteuern. Daher im Sommer der eher ruhigere Barnstatt-Parkplatz meines Erachtens sinnvoller.

Zustieg:

steile Pfad am Tuxeck

der Zustieg ist einfach. Über breite Pfade geht es zügig dem Ziel über Kaiser-Niederalm und Kaiser Hochalm entgegen. An der Kaiser Hochalm kann man sich entscheiden, ob die Überschreitung über den Steig zum Treffauer angegangen wird, oder ob das Tuxeck das erste Ziel ist. Wir entscheiden uns für den abgelegenen Pfad zum Tuxeck. Hierzu von der Kaiser Hochalm weiter Richtung Gruttenhütte über den Gruttensteig bis zu einem unscheinbaren Schild “Tuxeck”.  Ab hier sollte der gemütlich Wanderer eher umdrehen und auf die Gruttenhütte gehen – der Weg wird nun allmählich sehr steil und immer anspruchsvoller. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit im Oberen Teil unbedingt erforderlich. Nachdem ein großes Geröllfeld durchquert wurde, geht es eine Steinrinne nach oben, bevor nach einem kleinen Vorgipfel auf ca. 1800m der steile und ausgesetzt Steig beginnt. Das Panorama ist aber immer herrlich und ermöglicht so immer wieder kleine Pausen, bis die Gipfelrinne erreicht ist. Jetzt trennen uns noch ca. 12 m senkrechter Fels von dem Gipfel des Tuxeck. Da der letzte Gipfelaufstieg eher sporadisch mit 4 Stahlbügeln gesichert ist, sollte man die 2-3er Kletterstelle nur dann in ANgriff nehmen, wenn man sicher ist oder ein Sicherungseil für den Abstieg dabei hat. Aber es lohnt sich!

Überschreitung zum Treffauer:

die Überschreitung vom Tuxeck zum Treffauer ist eher einfach, aber doch mit einigen schwindeligen Passagen versehen. Ca. eine halbe Stunde dauert der “Spaziergang” auf dem Kamm des Wilden Kaisers Richtung Treffauer. Hier spätestens sollte man eine ausgiebige Pause einlegen, bevor man sich an den langen Abstieg macht. Schließlich müssen 1200hm abwärts zurückgelegt werden. Kurz vor den Wasserfällen auf 1300m, kann man über einen Pfad am Berg entlag abkürzen und schneller zur Kaiser Hochalm zurückkehren. Von hier wieder der gleich Weg zum Bärnstatt-Wanderparkplatz.

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digitale Tourenplaner – Verlasst euch bloß nicht darauf!

Vermutlich werden viele von euch einen digitalen Tourenplaner (bspw. des DAV`s, basierend auf Outdooractive Leistungen) kennen und vielleicht auch hin- und wieder nutzen. Ich finde es eine tolle Sache, um schnell eine digitale Übersicht über die nächste Tour zu bekommen oder sich auch den GPX Track herunterzuladen.Im Winter und Somer ist das ein tolles Hilfsmittel für jegliche Aktivität.

Gerade im Winter habe ich gerne ein modernes GPS als Backup dabei, welches mir bei plötzlichem Wetterwechsel schon sehr hilfreich Dienste geleistet hat. Dennoch sollte man nicht blind auf die Tools vertrauen! Gerade am Beispiel Skitouren sieht man immer wieder, dass ein digitaler Routenplaner eben nicht immer die Beste Route aussucht.

Zu einer guten Routenplanung gehören verschiedene Elemente. Gerade bei Skitouren ist neben dem Wetter, den aktuellen Bedingungen und der Lawinensituation einiges zu bedenken und kann definitiv zu einer Abweichenden Routenwahl führen. Kennt ihr das Gebiet nicht, lohnt es sich immer auf Karten oder in Tourenführen die empfohlenen Routen gegenzuprüfen und auf die aktuellen Bedingungen anzupassen. Dann steht dem Powdervergnügen auch nichts im Weg. Auf einen schönen Winterbeginn!

Routenplaner failed - nicht gerade die Beste Route zum Kleinen Beil
Routenplaner failed – nicht gerade die Beste Route zum Kleinen Beil
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