Traumhafte (mittelschwere) Bergtour: Berchtesgadener Hochkranz (1953m)

Trotz der warmen Pfingsttemperaturen mit Hitzerekorden und heftigen Gewitter im Norden, haben wir uns für eine relativ kurze, im oberen Teil anspruchsvollere Bergtour im Berchtesgadener Land entschieden. Wir wollten einfach mal wieder heraus aus dem Münchner Hausbergen und Tiroler Standartzielen. Da kommt die Tour mit ihren ca. 900 hm und einem kurzen Zustieg genau richtig! Dazu waren wir überwältigt von der gigantischen Aussicht u.a. bei den Kallbrunneralmen auf 1500m. die Kallbrunnalmen sind umfassen inzwischen übrigens fast 30 Almen. Eine erste Urkundliche Erwähnung der Almen (damals zu Stift Berchtesgaden gehörend) ist bereits im 14 Jhd. zu finden!

Ausblick von den Kallbrunnalmen zu den Leoganger Steinbergen
Kallbrunnalmen zu den Leoganger Steinbergen

Talort: Weißbach bei Lofer, 666 Meter. Bitte nicht mit dem anderen Weissbach verwechseln ;-))

Ausgangspunkt: Parkplatz in Pürzlbach (Jausenstation), 1020 Meter. Pürzlbach ist auf schmaler und steiler, asphaltierter Straße von Weiß­bach zu erreichen. Im Ort geht es rechts ab (von Lofer kommend).

Tolle Ausblicke Richtung großer Hundstod
Tolle Ausblicke Richtung großer Hundstod

Aufstieg: Vom Parkplatz geht es südöstlich hinauf über freies Almgelände. Später auf dem Fahrweg den Prechlbach entlang durch schönen Wald zu den Kallbrunnalmen. Kurz vor der Kallbrunnalm lichtet sich der Wald und gibt den Blick zum Gipfel des Hochkranz frei. Die Straße wendet sich in einem weiten Bogen nach Norden, und man wan­dert an den idyllischen Alm­hütten vorbei, bis an beschilderter Stelle die Straße nach links verlassen wird. Eine Tritt­spur führt gut markiert über steile Wiesen hinauf. Von dort hält man sich etwas links und steigt, zuletzt sehr steil, zum Kühkranz empor. Auf dem Weg Nr. 31 wieder et­was flacher nach Nordwesten bis zu einer Weggabelung in einem wenig ausgeprägten Sattel. Von dort geradeaus, immer steiler und luftiger, auf den Ostgrat und zum Hoch­kranz. Dieser unbefestigte und auch nicht wirklich gesicherte Steig erfordert Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und etwas Klettergeschick. Leichter geht es auf dem gesicherten Steig zum Gipfel des Hoch (Gesamtgehzeit ca.3 Stunden).

Luftiger Ausblick am Ostgrat des Hochkranz
Luftiger Ausblick am Ostgrat des Hochkranz

Abstieg: Es empfiehlt sich, für den Abstieg den etwas einfa­cheren „Südsteig” zu wählen. Zunächst noch ein paar Meter am Grat nach Südosten zu­rück, dann am roten Pfeil rechts ab und den Markierun­gen folgend durch Latschen steil abwärts. Bald nach Süd­westen und an Drahtseilen entlang hinunter. Unterhalb des Gratverlaufs zwischen Kühkranz und Kallbrunnalm führt eine schmale Trittspur an den steilen Fels- und Gras­hängen entlang. Sie leitet zur Kallbrunnalm. Von dort folgt man wieder der Straße, ent­weder auf eine kleine Rast nach Nordosten zur Jausen­station Wieserkaser oder gleich zum Ausgangspunkt zurück.

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Test: Durch die wilde Vanoise mit den La Sportiva Nepal Evo GTX

Sicher halten mich jetzt viele für einen Blitzmerker, wenn ich damit anfange, dass die Jungs und Mädels von La Sportiva Schuhe bauen können und dies auch schon seit mehr als 80 Jahren erfolgreich tun. Trotzdem erwähne ich es noch mal an dieser Stelle, da inzwischen fast alle Outdooranbieter Bergschuhe ihrem Sortiment anbieten. 80 Jahre Erfahrungen mit Bergstiefeln, das kann aber nicht jedes Untenehmen am Outdoorhimmel von sich behaupten. Manche geben es mehr oder weniger offen zu, die Technologie von Dritten eingekauft zu haben (bspw. Mammut). Andere wiederum meinen, einen Technologieflash mitmachen und das Sortiment erweitern zu müssen. Auch La Sportiva hat sein Sortiment um einige Bereich erweitert, bei denen man geteilter Meinung sein kann, dennoch vertraue ich dem Kerngeschäft der Marke aus dem Trentino-Südtirol (Danke an Andreas für den Hinweis auf das fehlende Trentino!) voll und ganz. Das hat letztlich in meinem Entscheidungsprozess auch für den La Sportiva Nepal Evo GTX gesprochen, wenngleich mein direkter Mitfavorit von LOWA (Weisshorn GTX) beste Voraussetzungen mitgebracht hat.

Wie verhält sich der La Sportiva also unter Echtbedingungen? Bei einer 6-tägigen Durchquerung des französischen Nationalparks Vanoise mit zahlreichen Gletschern sollte die optimale Testumgebung für einen voll steigeisenfesten, robusten Hochtourenschuh sein. Und als Abschluss mit dem leichten 4000er Gran Paradiso. Da die Tour Anfang Juli geplant und noch sehr viel Schnee zu erwarten war, habe ich mich gegen meine zwar Steigeisenfeste, aber leichten La Sportiva Trango entschieden. Im Nachhinein auch eine sehr gute Entscheidung. Weniger wegen der Wärme, sondern eindeutig wegen der Nässe. Alle Kollegen mit leichterem Schuhwerk hatten trotz Goretex nach 3-4 Tagen nur noch nasse Schuhe, die auch nachts nicht richtig für den nächsten Tag trocken wurden.

Erschwerend kam hinzu, dass wir 80% der Zeit durch teilweise knietiefen Schnee marschiert sind und Feuchtigkeit von oben (trotz Gamaschen) in die Schuhe gelangt ist. Also Beste Voraussetzungen um auch die Wasserfestigkeit und die integrierte Gamasche zu testen.

Allgemein:
Seit mehreren Jahren schneidet der La Sportiva Nepal Evo GTX regelmäßig als einer der Besten in seiner Kategorie „anspruchsvolle Hochtouren“ ab. Durch das Robuste Leder- Außenmaterial, die perfekte Wärmeleistung und die Steigeisenfähigkeit eignet sich der Evo GTX ebenfalls für Winter- und Eisklettertouren. Doch haben in den Jahren bestimmt einige Konkurrenten aufgeholt oder etwa überholt? Ich selbst bin ehrlich gesagt immer etwas skeptisch bei Tests von Bergstiefeln, da die Passform je nach Hersteller doch sehr unterschiedlich ist. Bei mir passen beispielsweise Scarpa, Hanwag und Garmont nicht, obwohl diese sehr gut abschließen und La Sportiva in manchen Tests überholen. Doch wo ist der Unterschied? Wie entscheiden?

Vanoise - das Testgebiet
Vanoise - das Testgebiet

Zuerst empfehle ich den Fachhändler mit kompetenter Beratung wie bei Bergzeit. Berater ist wichtig – der Schuh muss schließlich passen und den Anforderungen entsprechen. Wenn wir von einem Verkäufer für Bergstiefel reden, verkauft dieser einem Laien einen Expeditionsschuh für 500 Euro. Ziel als Verkäufer erfüllt – als ehrlicher Berater durchgefallen würde ich sagen. Ein Wanderschuh/-stiefel sollte also nicht nur zu den Anforderungen, sondern auch zum Fuß passen. Und meist beschränkt sich dann auch schon mal die Auswahl. Wie gesagt, bei mir passen am Besten die La Sportiva und Lowa Schuhe. Scarpa und Garmont passen nicht optimal zu meinem schmalen Fuß. Und Hanwag möchte ich nicht mehr, da ich hier leider negative Erfahrungen bei der Haltbarkeit der Schuhe gemacht habe.

BytheWay: Inzwischen habe ich von La Sportiva Kletterschuhe, Zustiegsschuhe, leichte Bergstiefel und eben die getesteten Nepal Evo GTX in meinem Sortiment. Ach ja, die Nepal Evo Trek Version ist ebenfalls im Sortiment. Die Trekking Version ist eine gute Alternative, wenn doch eine leichtere, aber hochtourentaugliche Variante ausreichend ist. Mir blieben im Endeffekt der Lowa Weisshorn und der La Sportiva Nepal Evo GTX. Beide Schuhe passen mir hervorragend und sind beide mit einer wasserdichten Gore-Tex Membran ausgestattet. Kaum ein Gewichtsunterschied, trotz des verwendeten Leders. Sitz, Halt und Sohle ist bei beiden Schuhen hervorragend. So auch die Entscheidung verdammt schwer. Tendenziell wollte ich nicht schon wieder La Sportiva sondern Lowa eine Chance geben. Man hört nur Gutes über Qualität und Service. Zusätzlich ein bayrischer Hersteller – also durchaus einiges was dafür spricht. Beim Lowa Weisshorn hat dann ein kleiner aber entscheidender Punkt doch für den La Sportiva gesprochen. Das war die Schuhspitze des Weisshorn (vielleicht bin ich da etwas komisch, mag sein). Die Sohle ist durch das eingearbeitete Karbon sehr leicht und fest. Bestens. Was mich irritiert ist die Tatsache, dass Sohle und Schuhspitze leicht links bzw. rechts versetzt sind.

Ich hatte keine Probleme hinsichtlich Festigkeit und Halt, allerdings hat mir die Zielgenauigkeit beim Setzen der Fußspitze im Fels gefehlt bzw. der Schnitt der Schuhfront hat mich irritiert. Sicher eine Gewöhnungssache, aber für mich der ausschlaggebende Unterschied bei der Auswahl. Daher habe ich mich letztlich für den La Sportiva entschieden.

Beim Härtetest und 6 Tagen Bergsteigen in Schnee, Eis und Fels habe ich die Entscheidung nicht bereut und kann für die nächsten Hochtouren einen zuverlässigen Begleiter zurückgreifen. Hinsichtlich der Wasserdichtigkeit kann ich den La Sportiva nur loben. Viele meiner Begleiter hatten wie angesprochen nach 2-3 Tagen durchweichte Schuhe, die dann auch erstmal nicht zu trocken waren. Ich konnte am Morgen dagegen in einen relativ trockenen Schuh „einsteigen“. Der Halt in Fels und Eis ist perfekt. Zu Bedenken, der Schuh ist ein echter Hochtourenschuh und nicht für Trekkingtouren geeignet. Da ist die Sohle zu steif und bietet wenig Abrolleffekt.

Fazit:
Der La Sportiva Nepal Evo war mir in 6 Tage Schnee, Eis und Fels ein treuer Begleiter. Ich hatte keinerlei Probleme mit Undichtigkeiten des Schuhwerks. Die eingearbeitete Gamasche hilft kurzzeitig, dennoch sollte eine herkömmliche Gamasche bei längerem gehen in Schnee verwendet werden. Steigeisenfest versteht sich von selbst. Den Schuh kann man durchaus empfehlen, auch wenn inzwischen sehr viele Weiterentwicklungen bei der Konkurrenz das Feld hat dichter werden lassen. Eine echte Veränderung habe ich nicht feststellen können. Letztlich gilt immer – anprobieren. Nicht jedem passen die Modelle von La Sportiva.

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mittelschwere Hochtour: östl. Simonyspitze (3476m , Venedigergruppe)

Nein, mit meinem Vornamen haben die Simonyspitzen erstmal nichts zu tun. Definition Wikipedia: Die Simonyspitzen sind zwei Berggipfel in der Venedigergruppe in den österreichischen Zentralalpen. Sie liegen im Nationalpark Hohe Tauern auf der Grenze zwischen den österreichischen Bundesländern Osttirol und Salzburg. Ihren Namen erhielten sie in der Sitzung des Oesterreichischen Alpenvereins vom 15. März 1865 auf Antrag des Kartografen Franz Keil. Er wollte damit den Geografen und Alpenforscher Friedrich Simony ehren (siehe Wikipedia). Add to Flipboard Magazine.

Östl. Simonyspitze
Östl. Simonyspitze

Daher klang die östl. Simonyspitze nach einer sehr interessanten, vorallem nicht überbevölkerten Tour. Am nahen Venediger sollten gerade mitten in der Ferienzeit die Leute nach in diesem Sommer häufigen Schlechtwetterperioden sicher in 3er Reihen aufsteigen. Ausgangspunkt ist das schöne Virgental in Osttirol. In Matrei geht es durch Prägraten bis ans Ende des Tales (Stroken, Parkplatz Gebühren 8 Euro / 2 Tage). Von dort geht es über die bewirtschaftete Stoanalm im steiler in das malerische Mauerertal bergwärts. Erst einem Fahrweg folgend und nach der Seilbahnstation der Essener-Rostocker Hütte (Materialtransport) rechts auf einen unscheinbaren Steig. Auf ca. 2000 Meter gelangen wir auf eine Hochebene mit einer Jagdhütte (der Jäger kam uns mit einem Murmeltier entgegen). Wir machen nur eine kurze Pause, da am Horizont schon wieder Regen und Schneewolken ihr Unwesen treiben. Mit Blick auf die Hütte und die letzten 100hm vor Augen holt uns dann auch der Graupelschauer ein – nicht unbedingt notwendig!.

Simonyspitze - EssenRostocker Hütte
Simonyspitze – EssenRostocker Hütte

Nach einer kurzen Stärkung und Erleichterung des Gepäcks machen wir uns noch auf zum Rostocker Eck auf 2700m. Die Sonne scheint inzwischen auch wieder und ich beschließe die Kurzen Hosen vorerst anzulassen. Leider hatte uns dann recht schnell wieder der Schneeschauer im Visier. Daher hatte sich die Tour dann doch beschleunigt. Dennoch war es eine schöne Rundtour (Südseitiger Anstieg, Abstieg auf der Nord-Ostseite und Umrundung des Rostocker Ecks). Alles in Allem eine schöne Eingehtour für die Simonyspitze.

Tour zur Simonyspitze:

 

Ein Vorteil des kühlen Wetters: ein frühes aufstehen war nicht notwendig, daher sind wir gemütlich um 7.30 Uhr aufgebrochen. Da es doch einige kräftige Schneeschauer gegeben hatte lag einiges an Neuschnee, besonders ab ca. 3000m Meter hatten wir doch ca. 20 – 30 cm davon mit einem relativ instabilien Untergrund. Der Aufstieg bis ca. 3000m ist relativ einfach und auf gutem Weg zu erreichen. Danach wird der Anstieg steiler und aufgrund des Schnees etwas anspruchsvoller. Nach einem ersten (von 2) steileren Schneefeldern gibt es einen ca. 20 Meter hohen Felsaufschwung. Wir hatten das Glück uns an dem Seil der Vorsteigenden Gruppe mit anhängen zu dürfen (Danke an die Wörgl / Wildschönau Alpenvereinstruppe). Dadurch ging der Felsaufschwung schnell und unproblematisch. Ansonsten muss man ein wenig suchen, um die richtigen Linie zu finden (es empfiehlt sich eher in Aufstiegsrichtig links zu suchen). Rechts ist das Schneefeld recht steil.

Nach der Felsstufe kommt erneut ein Schneefeld und eine kurze Felspassage. Oberhalb erreichen wir dann den Simonygletscher auf ca. 3250m. Da es danach über den Gletscher geht, kann man sich durchaus anseilen. Bis zum Gipfel der Simonyspitze haben wir aber keine weiteren Schwierigkeiten und so kann man durchaus schon einen Panoramablick riskieren. Von Glocker, Venediger, Dreiherrenspitze und den Dolomiten mit den 3 Zinnen in der Entfernung haben wir ein traumhaftes Panorama, da die Simonyspitze doch recht alleine stehen und so den Fernblick nach Italien ermöglichen.

Zeitbedarf: ca. 3,5 – 4 Stunden Aufstieg (je nach Überwindung der Felsstufen)
AV-Karte: Venedigergruppe
Unterkunft: Essener-Rostocker-Hütte (Reservieren, da viele den Venediger-Höhenweg machen)

Fazit: relativ wenig begangene, sehr aussichtsreiche Tour mit einigem konditionellen Aufwand. Bei entsprechenden Bedingungen recht einfache Hochtour.

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Garmin Fenix 3 GPS-Uhr vorgestellt

Garmin bringt mit der Fenix 3 endlich eine dritten Version der populären Fenix-Outdoor GPS-Uhren-Serie auf den Markt. Während die Fenix 1 und 2 in erster Linie für Bergsport- und Outdooraktivitäten  gedacht war, ist die neue Fenix 3 ganz auf Multisportler ausgerichtet. Zudem gelingt es Garmin mit der Fenix 3 eine robuste GPS-Uhr zu bauen, die in Bezug auf das Styling und Design im Vergleich zu den beiden früheren Versionen auch noch edel aussieht und damit voll alltagstauglich ist.

Die neue GPS-Uhr ist in drei Varianten erhältlich, ein Premium-Modell ist wie schon die Suunto Ambit3 der Konkurrenz mit kratzfestem Saphirglas ausgestattet. Die Fenix 3 verfügt über eine neue EXOIII-Rundstrahlantenne aus Stahl und ist damit in der Lage, die GPS-Position noch schneller (und mit größerer Genauigkeit) zu finden. Zudem unterstützt die Fenix 3 auch das russische GLONASS-System zur Positionsbestimmung.

Wie schon die Fenix 2 verfügt die Fenix 3 über vielfältige Outdoor- und Navigationsfunktionen, so können z.B. bestimmte Standorte wie z.B. ein Campingplatz als Wegpunkt gespeichert werden, bei einer Wanderung leitet die GPs-Uhr dann per Track-Back zurück zum Startpunkt. So können auch ganze GPS-Tracks auf die Uhr übertragen werden.

Des Weitern ist die Garmin Fenix 3 mit einem Drei-Achsen-Kompass, einem Barometer und Höhenmesser ausgestattet – damit ist eine Old-School-Navigation ganz ohne GPS möglich. Ein integrierter Schrittzähler dient zudem als Fitnesstracker.

Wie schon die Garmin Forerunner 920XT verfügt die Fenix 3 über eine verbessertes kontrastreiches Farbdisplay, das auch im hellen Sonnenlicht einfach zu lesen ist. Dank einer guten Hintergrundbeleuchtung ist das Display auch im Dunkeln gut zu lesen.

Auch das Gehäuse wurde im Vergleich zur alten Fenix verbessert: Die Smartwatch ist jetzt wasserdicht bis zu einer Tiefe von 100 Metern, damit lässt sich die Uhr problemlos beim Schwimmen einsetzten. Genau dazu gibt es einen eigenen Schwimmmodus.

Die Batterielebensdauer der Uhr beträgt etwa 20 Stunden mit aktiviertem GPS-Tracking, ohne GPS zu sechs Wochen.

Für das Training stehen mehrere vorkonfigurierte Sportprofile wie z..B. zum Laufen und Radfahren bereit. bereit, im Schwimmmodus ermittelt die GPS-Uhr Schwimmzüge, Tempo und Distanz – auch Indoor, ganz ohne GPS-Empfang. Beim Ski- und Snowboardfahren ermittelt die Uhr Geschwindigkeit und Höhenunterschied und zählt automatisch die Abfahrten.

Das Fenix 3 verfügt auch über einen Aktivitätstracker der Schritte zählt und abschätzt, wie viele Kalorien verbrannt wurden und per Vibrationsalarm nach zu langer Ruhe zur Bewegung motiviert.

Neuerdings fungiert die Fenix 3 auch als vollwertige Smartwatch: Per Bluetooth gibt die Uhr Alarme für eingehende E-Mails, SMS und Telefonanrufe weiter. Sportdaten können per WIFI direkt an die Garmin App geteilt werden, zudem kann die Uhr per Livestreaming Standortdaten ins Internet streamen. Als eine der ersten GPS-Uhren unterstützt die Fenix 3 die Garmin Connect IQ-Plattform, damit können Apps von Drittanbietern auf der GPS-Uhr installiert werden.

Verfügbar ist die Fenix 3 ab April 2015 zu einem Preis von 449€.

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Hochtour: Schwarzenstein, Zillertal – herrliches Panorama, wenig schwer

Es war mal wieder überfällig – mit einer acht Mann und Frau starken Truppe haben wir uns aufgemacht, zu der Hochtour am Schwarzenstein (Download GPS-Track am Textende). Wir haben uns eine eher leichte Tour ausgesucht – da wir in diesem Jahr noch keine Hochtour unternommen hatten und weil wir bei acht Leuten mit unterschiedlicher Erfahrung niemanden überfordern wollten.

Die gesammte Tour (mit Übernachtung auf der Berliner Hütte) umfasst ca. 2100hm. Ausgangspunkt ist der Parkplatz bei Gasthaus Breitlahner. Von dort geht es durch ein wunderschönes Tal, den Zemmgrund. Super schön! Vom Tal benötigt man ungefähr 3 Stunden bis zur Berliner Hütte (knapp 2060m). Wer die urige Berliner Hütte (denkmalgeschützt!) nicht kennt, sollte bei Gelegenheit unbdeingt mal hin und sich das anschauen. Kulinarisch nicht schlecht, aber architektonisch absolut ein Highlight und sehenswert.

Wir sind dann bereits um 6 Uhr gestartet, nachdem uns die freundlichen Hüttenwirte das Frühstück schon etwas früher zubereitet hatten. Danke dafür! Von der Hütte geht der einfach zu erkennende Weg Richtung Osten an der linken Talhälfte entlag. Bald sieht man auf der rechten Seite das heutige Tagesziel: den Hochtourengipfel Schwarzenstein. Wie gesagt, derWeg ist einfach zu finden, eine Abzweigung durch einen Wegzeiger gut markiert. Wir haben uns gewundert, dass es doch verhältnismäßig ruhig war – lassen doch die Schilder auf einen vielbegangenen Weg schließen. Viele scheint die weite Strecke doch abzuschrecken.


Spannender wird die Tour bei ca. 2800m, als ein paar steilere Rinnen bis zum Gletscherfuß überwunden werden müssen. Herausforderung ist nur die morgenliche Vereisung der Wasserläufe. Ab Gletscherfuß auf 2900 legen wir die Steigeisen an. Da der Gletscher bereits blank ist, gehen wir ohne Seil die gleichmäßig steile Gletscherzunge bis auch ca. 3100m. Trotzdem gilt es auf Spalten zu achten und man sollte sich auf der linken Hälfte des Gletschers bewegen. Danach geht es durch Firn über eine relativ Ebene Gletscherfläche und eine Firnflanke bis kurz unterhalb des Gipfels (Anseilen wg. Spalten!). Die letzten 50m zum Gipfel sind einfache Blockkletterei im Ier Bereich. Der Gipfel selbst bietet eine tolle Aussicht über die Zillertaler Bergwelt und das Südtiroler Ahrntal und Sand in Taufers.

Der Abstieg ist gleich wie der Aufstieg – allerdings ohne erneute Übernachtung auf der Hütte. Kontitionel ist die Tour anspruchsvoll, ansonsten einfach.

Download GPX – Schwarzenstein_Hochtour

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Test: Deuter Guide 35+ (Ski-)Tourenrucksack – Allrounder für Wintertouren

Die Schwächen sind deutlich sichtbar. Betrachtet man die verschiedenen Konkurrenten des Deuter (Rucksäcke im Tourenbereich) haben zahlreiche Anbieter nachgezogen, was sicherlich auch dem Boom der alpinen Sportarten zu verdanken ist.

Der Deuter Guide ist als Alpin-Rucksack nicht zu unrecht viele Male bereits ausgezeichnet worden und bietet so in den verschiedenen Varianten (

Vielfach ausgezeichnet und das zu Recht! Der Guide 35+ ist der perfekte allround-Alpinrucksack aus der Deuter Guide-Linie, mit schier unbegrenztem Einsatzbereich! Dank robustem Material steckt er sowohl derbe Fels- als auch Eiskontakte problemlos weg. Der schlanke Packsack und der körpernahe Sitz, sowie der ergonomisch geformte und bewegliche VariFlex Hüftgurt sorgen für besten Tragekomfort und viel Bewegungsfreiheit. Das Deuter Alpine Back System mit flexiblen, x-förmig angeordneten Aluschienen (X-Frame) im Rucksackrücken, die den Bewegungen folgen dabei aber sehr stabil sind, überträgt die Last gleichmäßig auf Schultern und Hüfte. Um Gewicht zu sparen können die Schienen auch entfernt werden. Durch den Freiraum zwischen den beiden Softstripe Polstern am Rücken entsteht zudem ein Kamineffekt, der für optimale Rückenbelüftung sorgt. Ein schneller Zugriff auf das Material ist, dank großer Deckel- und seitlicher RV-Öffung, immer gewährleistet und zahlreiche Befestigungsmöglichkeiten lassen bei alpinen Unternehmungen keine Wünsche offen. Weiter Features wie eine verstärkte Skihalterung seitlich, Steigeisen-Befestigungsgurte vorn, Pickelhalterung, Deckelbefestigungsösen, Materialschlaufen am Hüftgurt, Kompressionsriemen und die herausnehmbare Sitzmatte runden das stimmige Gesamtpaket ab. Ein Trinksystem ist zusätzlich kompatibel und kann durch eine Öffnung unter dem Aufhänger nach draußen geführt werden. Die nächste Tour schon geplant? Dann nichts wie los!

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TouriSpo: Das weltweit erste Social Activity Network

… mit zahlreichen Informationen für Deine Freizeit- und Urlaubsgestaltung. So lautet der Werbeslogan des neuen Portals. Doch was steckt genau dahinter?

Nach zwei Jahren Entwicklungszeit ging das Projekt online, TouriSpo.com! Das neue Portal präsentiert Freizeitangebote für das ganze Jahr und ist als sogenanntes Social Activity Network die erste Plattform ihrer Art weltweit.

Das erste Social Activity Network der Welt

Nach dem Motto „Die Empfehlung eines Freundes ist oft mehr wert als der teuerste Reiseführer“ bietet TouriSpo.com die Möglichkeit, sich über Freizeitmöglichkeiten auf der ganzen Welt zu informieren und gleichzeitig die eigenen Ausflugstipps anderen zur Verfügung zu stellen.

Wie in einem Reiseführer lässt sich gezielt nach Regionen und Aktivitäten wie Wanderungen, Fahrradtouren, Bademöglichkeiten oder Sehenswürdigkeiten suchen. Zusätzlich werden diese auf der Landkarte visualisiert. Gleichzeitig ist TouriSpo.com dabei eine Empfehlungsplattform, auf der man die eigenen Reiseerfahrungen mit anderen teilen kann.

Alle Infos auf einen Blick
Auf TouriSpo.com findet man alles, was man zur perfekten Freizeitplanung braucht: Höhenprofile und GPS-Daten, Eintrittspreise und Öffnungszeiten, Wetterinformationen, Webcams sowie Anfahrtsbeschreibungen. Der Blick in den entsprechenden TouriSpo-Eintrag genügt also, um einen Ausflug zu planen, ohne mühsam einzelne Infos recherchieren zu müssen.

Jeder kann mitmachen
Die TouriSpo-Community bietet den Usern die Möglichkeit, zu interagieren. Man kann touristische Einträge selbst anlegen, aber auch die Einträge anderer überarbeiten, bewerten oder kommentieren. Jeder kann aktiv ein Netzwerk mitgestalten, das es sich zur Aufgabe gemacht hat die touristischen Besonderheiten unterschiedlichster Regionen der Welt abzubilden!

Auf der anderen Seite bietet TouriSpo.com Tourismusverbänden und Organisationen eine Plattform, um ihre Region vorzustellen und die User dafür zu begeistern. Einzigartig dabei sind auch hier die Interaktionsmöglichkeiten zwischen den Teilnehmern. Während Tourismusverbände Informationen über ihr Freizeitangebot zur Verfügung stellen geben die User über die Kommentarfunktionen ihr Feedback dazu ab.

Wissenswertes aus der Reisewelt
Im Blog informiert das TouriSpo-Team regelmäßig über Neues aus der Reisewelt, stellt Regionen und Aktivitäten vor und zeigt die Funktionen des Portals. Und natürlich gibt es auch entsprechende Social Media Auftritte in deutscher und englischer Sprache mit interessanten Reisefakten, spannenden Gewinnspielen und allen aktuellen News rund um das Freizeitportal.

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Bergsport- und Community Portal